Der Maschinenring Dingolfing-Landau

Was ist ein Maschinenring?

Maschinenringe sind regional organisierte Selbsthilfevereinigungen von Landwirten. Durch die Koordination und Durchführung des überbetrieblichen Maschineneinsatzes ermöglichen die Maschinenringe ihren Mitgliedern den Einsatz modernster Techniken und die Teilnahme am technischen Fortschritt, ohne das Risiko unrentabler Investitionen eingehen zu müssen. Andererseits ermöglichen sie die Auslastung bereits vorhandener Technik. Auch zukünftige Herausforderungen für die Landwirte, wie Dokumentation der Produktion, muss im Falle überbetrieblicher Maschinenverwendung Berücksichtigung finden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit in den Ringen ist die Organisation von Zuerwerbsmöglichkeiten. Grünlandpflege, Winterdienst oder überbetriebliche landwirtschaftliche Arbeiten sind Beispiele hierfür. Die Mitglieder tätigen gemeinsam Investitionen, z.B. in teure, moderne Technik oder in gemeinsame Projekte wie den Bau einer Biogasanlage.

Durch die Vermittlung besonders qualifizierter Landwirte für bestimmte Arbeitsschritte tragen die Maschinenringe im erheblichen Maße zur umweltgerechten und bodenschonenden Produktion qualitativ hochwertiger Nahrungsmittel und nachwachsender Rohstoffe bei. Das Angebot reicht von einzelnen Arbeitsschritten bis hin zum Bewirtschaftungsvertrag.

Darüber hinaus helfen die Ringe den landwirtschaftlichen Familien, indem im Krankheitsfall Betriebs- und Haushaltshilfen vermittelt werden.

Durch die Organisation der sozialen und wirtschaftlichen Betriebshilfe im ländlichen Raum sichern sie in Zusammenarbeit mit den Trägern der landwirtschaftlichen Sozialversicherung die Arbeitserledigung in den landwirtschaftlichen Betrieben im Krankheits- und Todesfall.

Dabei werden hauptberufliche Betriebshelfer, Zivildienstleistende und nebenberufliche Betriebshelfer eingesetzt und vermittelt. Letztere lasten dabei vorhandene Arbeitskapazität im Rahmen der Nachbarschaftshilfe aus. Das Geld bleibt daher in der Landwirtschaft.

Die Abrechnung der Leistung erfolgt neutral über den Maschinenring.

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Chronik

Was im Jahr 1958 in Buchhofen mit dem ersten Maschinenring der Welt seinen Anfang nahm, fand 1959 seinen Fortgang in und um Haunersdorf im Altlandkreis Landau. 20 Bauern gründeten die "Maschinenbank Haunersdorf".

1969 wurde daraus der Maschinen- und Betriebshilfsring Landau a. d. Isar e.V.. 1970 wurde dann im Altlandkreis Dingolfing der MR Dingolfing e.V. gegründet. 1999 fusionierten die beiden Ringe zum Maschinen- und Betriebshilfsring Dingolfing-Landau e.V.

Welche Bauern die MR-Idee im Landkreis Dingolfing-Landau voranbrachten und was in 50 Jahren auf dem Sektor überbetriebliche Zusammenarbeit geschah, können Sie unserer Chronik entnehmen.

Die Chronik können Sie sich hier herunterladen.

Unsere Geschäftsstelle in Mamming

Landwirtschaftliche Maschinengemeinschaft Ostbayern GmbH & Co. KG

Die Landwirtschaftliche Maschinengemeinschaft Ostbayern GmbH & Co. KG ist ein Zusammenschluss von rund 950 Zuckerrübenanbauern. 

Die Gemeinschaft wurde am 28. April 2016 gegründet und setzt sich aus den drei Altgemeinschaften LMG Aitrach-Isar-Vils eG, LMG Aitrach-Gäu und LMG Donau-Gäu zusammen. 

Der Fuhrpark mit 3 Verlademäusen und 18 Sattelzugmaschinen mit Aufliegern fährt eine Vertragsrübenmenge von ca. 4,5 Mio. dt. Rüben ab September 2016 nach Plattling. 

Die neue Rechtsform erlaubt auch einen gewerblichen Transport. Hier werden neue Geschäftsfelder bearbeitet. 

Die Gemeinschaft verfügt über einen eigenen Internetauftritt: www.lmg-ostbayern.de

Die Gemeinschaft verfügt über ein Mietenabdecksystem, welches sich aus zwei Abdecktruppen zusammensetzt. Für die überbetriebliche Mietenpflege können sich alle Rübenanbauer gerne vormerken lassen.