Energiespartipps von LandEnergie

Als landwirtschaftliche Organisation ist es uns besonders wichtig, unsere Mitglieder auf die Bedeutung von Energieeffizienz und Einsparungsmöglichkeiten hinzuweisen.

Häufig sind Landwirte nicht nur Energieabnehmer, sondern auch sehr oft in der Rolle des Energieproduzenten und Versorgers. Hierbei ist es wichtig, auf energieeffiziente Technik zurückzugreifen, vorhandene Einsparpotentiale zu nutzen und somit einen erheblichen Anteil zum Klimaschutz beizutragen. 

13 einfache Tipps zu Energiesparen beim Heizen

Unsere LandEnergieEXPERTEN bringen die altbekannten Spartipps zum Heizen nochmal auf den Punkt. Und Sie können ganz einfach selbst überprüfen, welche Punkte zum energieeffizienten Heizen Sie in diesem Winter bereits umgesetzt haben. 

  • Achten Sie auf freistehende Heizkörper. Es sollten möglichst keine Möbelstücke vor der Heizung stehen
  • Die Heizung nie ganz abstellen. Ein zurückdrehen auf „Stern“ genügt und beugt Schimmelbildung vor
  • Wenn Sie ein „gluggern“ der Heizung wahrnehmen sollte diese von einem Fachmann entlüftet werden.
  • Wenn möglich elektrische Heizlüfter vermeiden. Diese sind sehr kostenintensiv
  • Die Heizung sollte bei einer Betriebsdauer von mehr als 15 Jahren erneuert werden
  • Vor Beginn der Heizperiode die Heizkörper von einem Fachmann inspizieren lassen
  • Heizungsrohre isolieren
  • 1° Grad weniger spart 6% der benötigten Energie
  • Die optimale Temperatur in Wohnungen liegt bei 20° Grad, in weniger genutzten Räumen ca. 15° Grad
  • Räume nicht „überheizen“!
  • Im Winter möglichst früh das Rollo runterlassen und Vorhänge schließen
  • Die Fenster sollten gut isoliert sein. Alte Fenster können kostengünstig mit Moosgummi abgedichtet werden
  • Trockene Luft reizt die Schleimhäute und wird als weniger warm empfunden. Pflanzen erhöhen dagegen die Luftfeuchte und helfen so aktiv zu Senkung der Energiekosten

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Energiesparen im Schweinestall

Vor allem in der Schweinezucht ist auch die Heizung von großer Bedeutung. Es können unterschiedliche Energieträger (Heizöl, Erdgas, Flüssiggas, Strom, Wärmepumpen für Grundwärme) eingesetzt werden. Die größten Wärmeverluste (ca. 75%) im Schweinestall treten durch die Lüftung auf, da das Stallklima eine der wichtigsten Voraussetzungen für schweinehaltende Betriebe ist. Aus diesem Grund müssen Heizung und Lüftung optimal aufeinander abgestimmt werden. Die restlichen Wärmeverluste treten bei der Gebäudehülle auf (Stalldecke, Wand, Fenster, Türen und Bodenplatte)

Unsere LandEnergieEXPERTEN geben Ihnen 4 Tipps zur Energieeinsaprung beim Heizen:

  • Verminderung der Transmissionswärmeverluste (Wärmedurchgangskoeffizienten der Bauteile beachten)
  • Überprüfung durch Thermographieaufnahmen (Erkennen von Kaltlufteinfall bei Deckenisolierung, Zuluftkanal,
  • Isolationsprobleme bei Gebäudehülle)
  • Kaltlufteintritt mit Dämmschaum abdichten
  • Hauptrohre isolieren
  • Abdeckung des Liegebereichs (z.B. bei Ferkelnestbeheizung)

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Energiespartipps für die Milchviehwirtschaft

Die Maschinenringe sind stolz auf Ihre landwirtschaftlichen Mitgliedsbetriebe. Als wichtigster Produktionszweig der deutschen Landwirtshaft gilt die Milchviehwirtschaft. Und zwar auch deshalb, weil diese die Sicherung von Grundnahrungsmitteln in Deutschland schafft.

Mit dem niedrigen Milchpreis hat man es als Landwirt in der Milchviehwirtschaft schon lange nicht mehr leicht – Grund genug sich einmal den Energieverbrauch im Milchviehstall zu widmen.

Im Milchviehstall gibt es viel Potenzial um richtig gut Strom einsparen zu können. Neben einer richtigen Planung und modernen technischen Geräten wie z.B. eines Heubelüftungssystems oder des  inzwischen zum Standard gewordenen Kühlkompressors zur Warmwasseraufbereitung kommt es oftmals auch auf Kleinigkeiten an.

Früh am Morgen oder spät am Abend – wenn es zur jetzigen Winterzeit noch oder schon dunkel im Stall ist finden die wichtigsten Arbeiten statt. Deshalb haben sich unsre LandEnergieEXPERTEN die Beleuchtung im Milchviehstall genauer unter die Lupe genommen.

Wir zeigen Ihnen 9 Energiespartipps zur Beleuchtung auf:

  • Die Aufhänghöhe bestimmt welcher Lampentyp eingesetzt wird
  • Bis zu 3m sollten aufgrund des tiefen-breiten Abstrahlwinkels Leuchtstofflampen verwenden werden (häufig noch in älteren Milchviehställen)
  • Ab ca. 4m Verwendung von Hochdruckdampflampen – i.d.R. werden in Neu/- und Umbauten bei Milchviehställen Natrium- und Quecksilberhochdruckdampflampen verwendet
  • Glühbirnen (Lichtausbeute bis 15lm/W) sollten nicht mehr verwendet und gegen hochwertige Kompaktleuchtstofflampen (Lichtausbeute bis 80 lm/W) von namhaften Herstellern getauscht werden
  • Viele vorhandene Leuchtstofflampen sind noch mit konventionellen Vorschaltgeräten ausgestattet – der Austausch gegen ein elektronisches Vorschaltgerät bringt bis zu ¼ Energieeinsparung
  • Durch die Anbringung eines Reflektors kann eine gezieltere Ausleuchtung erreicht werden und der indirekt Strahlungsanteil wird vermindert
  • Ist in manchen Bereichen ein konstantes Beleuchtungsniveau über einen bestimmten Zeitraum notwendig, sollte in entsprechendes Lichtprogramm mit tageslichtabhängiger Steuerung verwendet werden.
  • Bei Durchgangsbeleuchtungen Bewegungsmelder verwenden
  • Reinigen Sie die Beleuchtung regelmäßig

Unsere Energiespartipps zur „Beleuchtung“ waren nur ein geringer Beitrag. Viele Kleinigkeiten tragen dazu bei so richtig beim Strom zu sparen. 

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