Bin ich betroffen?

Der Einbau Intelligenter Stromzähler gilt bei einem Verbrauch von mehr als 6.000 kWh sowie für PV Anlagen ab 7 kW Peak verpflichtend. Der grundzuständige Messstellenbetreiber, der in der Regel Ihr örtlicher Verteilnetzbetreiber ist, muss die Umrüstung vornehmen. In den nächsten Wochen und Monaten werden Sie daher von ihrem grundzuständigen Messstellenbetreiber angeschrieben und über den bevorstehenden Zählerwechsel informiert. Beachten Sie hierbei, dass Sie ein Wahlrecht haben und innerhalb der vom grundzuständigen Messstellenbetreiber gesetzten Frist, die Möglichkeiten zu einem sogenannten wettbewerblichen Messstellenbetreiber wie LandEnergie zu wechseln. 

Sollten Sie von Ihrem Messstellenbetreiber über den verpflichtenden Umbau kontaktiert werden, übernehmen wir gerne die Gegenüberstellung des Angebots und bieten Ihnen unsere Zähler als Alternative an. 

Melden Sie sich jetzt als Interessent an und werden Sie als einer der Ersten informiert, wenn Sie über LandEnergie die Möglichkeit von intelligenten Zählern haben. 

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Das bietet LandEnergie

Im Gegensatz zu Ihrem Netzbetreiber fokussiert sich LandEnergie ganz auf die Bedürfnisse der Landwirte. Wir übernehmen die Kündigung beim bisherigen Messstellenbetreiber sowie Durchführung aller notwendigen Wechselprozesse. Anschließend melden wir uns bei Ihnen und teilen Ihnen den Montagetermin mit. Der Einbau dauert ca. 30 min. Die Maschinenringe haben einen professionellen Partner mit über 60 Jahren Erfahrung gewinnen können. Dieser wechselt, betreibt und wartet den Zähler. Das ist die Firma Lackmann GmbH aus Münster in NRW. Lackmann verbaut im Jahr insgesamt ca. 120.000 Zähler deutschlandweit. Die Installation wird ausschließlich von Elektrotechnik-Fachkräften ausgeführt.

Ihr neuer Zähler

Der intelligente Stromzähler besteht aus zwei Komponenten: einem digitalen Zähler und einer Kommunikationseinheit, die Daten an den Messstellenbetreiber, den Netzbetreiber sowie den Stromlieferanten übermittelt. Zukünftig können durch die Kommunikationseinheit auch Steuerungsfunktionen wahrgenommen werden. Zusammen mit der Technischen Hochschule Ingolstadt erarbeiten wir bereits heute mit Landwirten Pilotprojekt-Lösungen, wie die neue Technik für Sie gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Bestens betreut

LandEnergie hält sich nicht nur an die gesetzlichen Vorgaben. Mit uns haben Sie einen starken und kompetenten Partner an Ihrer Seite, der Sie durch die Umstellung auf intelligente Zähler bringt.

  • Was ist ein Messstellenbetreiber?

    Eine Messstelle ist vereinfacht gesagt der Stromzähler zwischen dem Netz und der Kundenanlage. Der Messstellenbetreiber installiert, wartet und betreibt die dortigen Messsysteme.

  • Kann ich mir meinen Messstellenbetreiber frei auswählen?

    Ähnlich wie beim Strommarkt wurde das Messwesen liberalisiert. Der ganze Markt hat sich somit geöffnet und jeder Energieverbraucher kann den Messstellenbetreiber frei wählen. Grundlage hierfür ist das Messstellenbetriebsgesetz aus dem Jahr 2016.

  • Unterscheidung von Netzbetreiber & Messstellenbetreiber?

    Durch die Liberalisierung unterscheidet man zwischen dem grundzuständigen und wettbewerblichen Messstellenbetreiber. Der grundzuständige Messstellenbetreiber ist traditionell der Betreiber der örtlichen Verteilnetze – das sind in der Regel das Stadtwerk oder privatwirtschaftliche Energiekonzerne. Wettbewerbliche Messstellenbetreiber sind Unternehmen, die die identischen Aufgaben eines grundzuständigen Messstellenbetreibers übernehmen und den Zähler darüber hinaus als Teil eines Gesamtkonzepts sehen. Wettbewerbliche Messstellenbetreiber sind daher vorrangig in bestimmten Branchen oder für Filialen aktiv.

  • Wen betrifft das?

    Ab einem Jahresverbrauch von 10.000 kWh oder bei Erzeugungsanlagen ab 7 kWp müssen zukünftig intelligente Messsysteme installiert werden. Ab 2020 wird diese Schwelle sogar auf 6.000 kWh reduziert. Wir gehen davon aus, dass es jeden 2. Landwirt treffen wird.

  • Warum gibt es intelligente Zähler?

    Detaillierte Antwort darauf gibt in erster Linie das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, worin die Einbaupflicht der Messsysteme verankert ist. Die wichtigste Essenz daraus ist, dass mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien die Stromversorgung mehr oder weniger großen Schwankungen unterliegt. Um diese Schwankungen schneller zu erfassen bedarf es neuer Messtechnik, den intelligenten Zähler.

  • Was kann ein intelligenter Zähler?

    Der altbekannte und analoge Ferraris-Zähler wird abgeschafft und durch einen digitalen Zähler ersetzt. Der digitale Zähler wird schließlich intelligent durch Schnittstellen und einer Kommunikationseinheit, die nicht nur Daten senden, sondern auch empfangen kann. Das heißt, der intelligente Zähler macht die Ablesung vor Ort überflüssig. Die Zählerdaten werden elektronisch an den Netzbetreiber oder Stromlieferanten übermittelt.

  • Was ist der Mehrwert für den Kunden?

    Kunden sehen zum ersten Mal detailliert wann sie wieviel Strom verbrauchen und nicht nur eine einzelne Zahl. Durch die zum Teil sekundengenaue Erfassung kann der Verbrauch besser nachvollzogen und per Online-Portal oder App visualisiert werden. Anhand der Informationen können Verbrauchsspitzen erkannt und dadurch Strom eingespart werden.

    Durch die Schnittstellen und die Möglichkeit, dass der Zähler auch Daten empfangen kann, können perspektivisch neben dem genauen Messen auch Steuerungsfunktionen realisiert werden.

  • Was macht LandEnergie daraus?

    Der Netzbetreiber sieht nur seine reine Einbaupflicht die Messsysteme in der Masse einzubauen. Wir haben uns das Ziel gesetzt aus der Pflicht einen Mehrwert für den Landwirt zu machen. Kurz gesagt: Wenn schon der neue Zähler kommt, muss der Landwirt etwas davon haben.

    Wir gehen die Produktentwicklung sehr praxisnah und unter Einbeziehung vieler Kundenmeinungen an. Aus diesem Grund betreiben wir gegenwärtig Pilotprojekte im Bereich Milchvieh und Schweinemast. Die Landwirte sehen darin ihren Verbrauch visualisiert im Zeitverlauf. In einem visualisierten Betriebsvergleich kann zu dem der Landwirt selbst sehen, ob sein Betrieb im direkten Vergleich mit ähnlichen Betrieben einen hohen oder niedrigen Stromverbrauch hat. Viele Landwirte waren darüber überrascht. Zum Teil gab es hohe Abweichungen. Ziel ist es von den Besten zu lernen.

  • Es wird geforscht

    Parallel betreiben wir ein Forschungsprojekt mit der technischen Hochschule Ingolstadt. In diesem geht es darum, dass Betriebe mit hochauflösender Messtechnik ausgestattet werden, um den Verbrauch pro Gerät zu messen und darin den „Fingerabdruck“ zu erkennen. Wenn wir einmal den „Fingerabdruck“, beispielsweise einer Melkanlage, erkannt haben, können wir dann ohne den Einsatz zusätzlicher Technik die Melkanlage aus dem Gesamtverbrauch herauslesen. Für den Landwirt die Möglichkeit noch genauer den Verbrauch zu analysieren.

  • Wann kommt der intelligente Zähler?

    Die Pflicht einen intelligentes Messsystem einzubauen besteht theoretisch bereits heute schon. Ab einem Jahresverbrauch von 6.000 kWh und Erzeugungsanlagen ab 7 kWp müssen intelligente Messsysteme eingebaut werden. Die sicherheitstechnischen Anforderungen an das Messsystem sind jedoch sehr hoch. Erst wenn drei voneinander unabhängige Hersteller diese Anforderungen erfüllen, kann der Einbau starten. Am 31. Januar 2020 gab das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) grünes Licht. Ab sofort sind die technischen Voraussetzungen erfüllt. Die Verfügung wird ab dem 24.02.2020 rechtskräftig.

  • Was ist mit RLM-Zählern und was sind diese überhaupt?

    RLM-Zähler sind von der Einbaupflicht intelligenter Messsysteme nicht betroffen. Aktuell wird davon ausgegangen, dass sich diesbezüglich in den nächsten 10 Jahren auch nichts ändern wird. RLM-Zähler decken bereits heute schon Funktionen intelligenter Messsysteme ab, wie z.B. die Fernübertragung von Daten. Als wettbewerblicher Messstellenbetreiber wird LandEnergie auch RLM-Zähler zu in vielen Netzgebieten attraktiven Preisen anbieten.

  • Kann man den Einbau verweigern?

    Nein, hier ist der Gesetzgeber klar. Die Praxis wird zeigen, ob der Einbau bei allen Kundenanlagen durchgeführt werden kann.

  • Baut LandEnergie jetzt Zähler ein?

    Wir werden auf Partner zugreifen, die jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet haben. Mit der Heinz Lackmann GmbH & Co. KG aus Münster haben wir ein Unternehmen gefunden, das seit 60 Jahren Erfahrungen im Einbau und im Betrieb von Stromzählern hat. Es ist durchaus möglich, dass wir unser Netzwerk ausweiten.

  • Sind meine Daten sicher?

    Jedes Gerät, das Daten über Funk und Kabel übermittelt, ist auch angreifbar für Personen mit kriminellen Absichten. Aus den Daten des Messsystems können theoretisch Gewohnheiten aus dem Alltag gewonnen werden, ob man eben zu Hause ist oder doch gerade mit dem Hund Gassi geht.

    Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber sehr hohe Anforderungen an die Hardware und Software definiert, für deren Einhaltung das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zuständig ist. Die Anforderungen gehen sogar soweit, dass der Lieferweg des Zählers bis zum Einbau, ähnlich wie beim Geldtransport, gesichert und lückenlos dokumentiert werden muss.

  • Bekomme ich nur als LandEnergie Stromkunde einen Zähler?

    Nein, Sie können frei darüber entscheiden, wer ihr Messstellenbetreiber ist. Von daher können auch zwei unterschiedliche Unternehmen diese Rollen für Stromlieferung und Messstellenbetrieb haben.