Hochschule Höxter präsentiert Ergebnisse am Biomassehof

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    Die Hochschule OWL Höxter bezeichnet sich als eine effiziente und interessante Ausbildungsstätte, die „am Puls der Zeit“ liegt. Neben theoretischen Unterrichtsstunden bietet sie den Studierenden einen erhöhten Praxisbezug. Im Studiengang Umweltingenieurwesen spiegelt sich das unteranderem durch das Modul Engineering Skills wieder, in dem Projekte unter Praxisbedingungen ausgearbeitet werden müssen. In dem Rahmen beschäftigten sich in den letzten Monaten zwei Gruppen aus dem Bereich Abwasser & Wasser mit der Fragestellung eines Regenwasser- und Schmutzbehandlungskonzeptes für den Biomassehof Borlinghausen. Die Arbeiten fanden unter Aufsicht der Mitarbeiter vom Maschinenring Höxter statt. Geleitet wurden die Projektarbeiten durch Prof. Martin Oldenburg von der Hochschule Höxter.

    Die erste Studierenden-Gruppe beschäftigte sich mit dem Regenwasserkonzept für die nördliche Fläche am Biomassehof. Nach gründlichen Versuchen zur Versickerungseigenschaft des Bodens, entschied man sich für ein Muldenversickerungskonzept. Hierbei müsste eine 125m lange Mulde ausgehoben werden, wo später das Regenwasser versickert und Schwebstoffe aufgefangen werden, um nicht in freie Gewässer zu gelangen. Diese Reinigungsstufe ist nach Wunsch durch einen vorgeschalteten Reinigungsteich erweiterbar.

    Die zweite Gruppe konzentrierte sich auf die Erstellung eines Schmutzwasserbehandlungskonzeptes. Als Vorgabe wurde eine Pflanzenkläranlage gegeben. Zu Anfang wurde das Gefälle der Fläche, wo die Rohre zur Pflanzenkläranlage verlegt werden müssten, vermessen. Aufgrund des Höhenunterschieds entschied man sich für einen Pumpschacht. Von dort wird die Pflanzenkläranlage schwallweise mit Schmutzwasser befüllt. Bei der Kläranlage handelt es sich um eine horizontale Funktionsweise. Zur Dimensionierung der Anlage wurde vorab der tägliche Wasserverbrauch der Mitarbeiter ermittelt. Ergebnis war, dass die Pflanzenkläranlage eine Größe von 20m² betragen muss.

    Norbert Hofnagel, Geschäftsführer des Maschinerings Höxter, bedankt sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Hochschule Höxter und Prof. Oldenburg. „Auch für zukünftige Projekte stehen wir der Hochschule gerne als Partner zur Verfügung“, so Hofnagel.