Transport von Sturmholz

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    Ein Teil der Sturmschäden ist bereits aufgearbeitet, viele Lagerplätze im Wald sind belegt. Gleichzeitig läuft der Abtransport. Allein der MR Waldkirchen hat bis dato über 70.000 to Holzumschlag auf die Schiene koordiniert. Mit den Neuanpflanzungen der geräumten Flächen kommen weitere Aufgaben auf den Ring zu.

    Es war einer der schlimmsten Ungewitter im Bayerischen Wald. „Das ganze dauerte nicht mal eine halbe Stunde. Dann lagen unsere Bäume kreuz und quer, teilweise standen nur noch nackte Stämme. Ein grausamer Anblick“, sagt Landwirt Thomas Kinateder aus Hauzenberg über das Unwetter letzten August. Auf den Schock der Zerstörung kamen die schwierige Holzaufbereitung und dann die ernüchternden Aussichten bei den Vermarktungserlösen.

    Vor allem der Abtransport von insgesamt geschätzten 1,2 Mio. fm Sturmholz zeigte sich als Schlüsselstelle in der Vermarktungskette sei. In Abstimmung mit den betroffenen Waldbauernvereinigungen sowie den Forstämtern in Regen und Passau wurde auch der MR Waldkirchen aktiv. Die bäuerliche Selbsthilfe-Einrichtung bewarb sich bei der Bayernhafen-Gruppe für die Anmietung von Gleisen und Lagerflächen und koordiniert nun den Abtransport von Sturmholz.