• Freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit: (v.r.n.l.): Matthias Högg, Maschinenring Oberland AG; Christina Martin, Ringwartin des LKP und Fahrer Franz Seidel, LU in Peiting

    Bodenproben maschinell ziehen

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    Das maschinelle Ziehen von Bodenproben erleichtert die Arbeit. GPS Daten versprechen eine örtliche Wiederholbarkeit. Mehrere bayerische Maschinenringe bieten in Zusammenarbeit mit dem LKP e.V. diese Dienstleistung an.

    Alle drei Sekunden sticht der Bohrer mühelos in den Boden ein. Die für eine Mischprobe erforderlichen Bohrkerne aus mindestens 15 Einstichen sind schnell im Sammelgefäß. Diese vollautomatische Lösung mit Feldüberfahrt, motorgetriebenen Bohrer und Aufzeichnung der Fahrspuren per GPS gefällt immer mehr Landwirten. Ersetzt sie doch die anstrengende Probeziehung von Hand, die gerade bei größeren Betrieben einen hohen zeitlichen Aufwand bedeutet. Probenehmer müssen dabei oft kilometerweit über die Flächen laufen. Bei der Nmin–Proben ist es zudem anstrengend, den Bohrer bis in eine Tiefe von 60 cm zu treiben.

    Maschinenringe im Oberland, in Landshut-Rottenburg, Straubing, Dingolfing-Landau und in Schwandorf bieten in Abstimmung mit dem LKP (Landeskuratorium für pflanzliche Erzeugung in Bayern e.V.) die maschinelle Bodenprobenahme an. Die Anmeldung kann sowohl bei den Maschinenringen, dem jeweiligen LKP Ringwart, dem Erzeugerring oder über das LKP-Bodenportal (www.boden-bayern.de) erfolgen.