• Im Alter von zwischen vier und sechs Monaten werden die weiblichen Jungtiere zum Partnerbetrieb gebracht. Kurz vor dem Abkalben kommen sie zurück. Peter Wierl mit einem kleinen Kalb auf seinem Betrieb.

    Das Jungvieh auslagern?

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    Die Betriebe Lippert und Koller-Wierl haben den Schritt der arbeitsteiligen Kalbinnenaufzucht gewagt. Das schwierigste neben dem grundsätzlichen Entschluss auf das jeweilige Verfahren umzustellen ist es, Partner zusammen zu bringen. Maschinenringe beraten und unterstützen – bei der Entscheidung, beim Vermitteln und in der Abrechnung.

    War der Betrieb Koller-Wierl mit dem Ansinnen Jungviehaufzucht auszulagern vor vielen Jahren noch ein Exot, so überlegen heute immer mehr Landwirte Kalbinnen arbeitsteilig aufzuziehen. Der MR Aibling-Miesbach-München e.V. engagiert sich zu dem Thema nun schon einige Zeit. Dort laufen nun Angebot und Nachfrage zusammen. „Man kann nicht jeden zu jeden vermitteln. Zu individuell sind die Ansprüche an Stallsystemen, Haltungsform, Anzahl oder Dauer“, erklärt Michael Höhensteiger. Er notiert zunächst die Anliegen und freut sich, wenn geeignete Partner vermittelt werden können.

    Als MR Berater kann er überdies die Auswirkungen der jeweiligen Option auf Nährstoffbilanz, Arbeitsbelastung und Gewinn ganz spezifisch bewerten. Darüber hinaus unterstützt der Maschinenring mit vielen Informationen rund um das Thema. Kommt eine Zusammenarbeit zustande, ist eine Abrechnung über den MR praktisch.

    Einzelheiten dazu können Sie hier im BLW-Beitrag lesen.