Ein Maschinenpark für mehrere Höfe - Agrotechnic Strüth

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    Vom Paukenschlag zum Erfolgsmodell -

    Seit 25 Jahren nutze Ackerbauern in Strüth einen ganzen Maschinenpark gemeinsam

    Es war ein Paukenschlag als Gerhard Sauerhammer und seine Mitstreiter 1994 ihre gesamte Technik verkauften und sich dafür ihre Mechanisierung rund um drei Großschlepper von da-mals 95 PS aufbauten. Als sie ihre sieben Traktoren, sieben Pflüge und zahlreiche weitere Ge-räte gebündelt ‚wegen der Gründung einer Maschinengemeinschaft‘ in einer Anzeige ausschrieben, sorgte dies für Diskussionen. „Mein Telefon stand nicht mehr still und ich konnte mir so einiges anhören“, erinnert sich der 64-jährige. Viele Kollegen prophezeiten der Gemeinschaft ein schnelles Ende. Dies ist nicht eingetreten. Vielmehr gingen die Strüther weiter ihren Weg und sind froh um die damalige Entscheidung.

    Schlepper als Zentralmaschine

    Dass eine gemeinsame Mechanisierung der Außenwirtschaft ökonomische Effekte mit sich bringt, dürfte unbestritten sein. Die Auswirkungen – niedrige Kosten der Arbeitserledigung und wenig eingesetztes Kapital – sind enorm. Gerhard Sauerhammer beziffert seine Maschi-nenkosten für seinen 30 ha Betrieb zwischen 360 € und 400 € pro Hektar. So mancher Land-wirt hat die doppelte Summe oder noch mehr zu tragen „Diese Werte erziele ich mit neuen Maschinen. Wer alte, abgeschriebene Technik hat, ist vielleicht auch günstig, muss aber mit der Störanfälligkeit und geringerer Arbeitsleistung zurechtkommen“, merkt er an. Maßgeblich sei, dass die Betriebe gemeinsam in Schlepper investiert haben und die eigenen Traktoren verkauft wurden. Denn die höchsten Maschinenkosten im Betrieb verursacht die Leitmaschine. Heute arbeiten die Mitglieder der Maschinengemeinschaft mit drei Großschlep-pern mit 185 PS bzw. 200 PS. Die jährliche Auslastung beträgt jeweils gut 750 Stunden, die bearbeitete Fläche liegt bei insgesamt 360 Hektar.

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