Futterbörse im MR Bayreuth-Pegnitz e.V.

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    Landwirte im oberfränkischen Raum sind von der Trockenheit besonders betroffen. Das wirkt sich vor allem auf die Erträge im Grünland aus. Nach einem noch guten ersten Schnitt sind die Folgeaufwüchse stark zurückgeblieben bzw. im Spätsommer gänzlich ausgefallen.

    Die Situation ist nicht einheitlich. Manche Landstriche sind stärker beeinträchtigt als andere. Die Verantwortlichen im MR Bayreuth-Pegnitz e.V. haben deshalb zunächst Futterstroh innerhalb des Ringgebietes vermittelt. Als die Nachfrage anstieg, organisierten sie rund 20 Züge aus dem benachbarten Münchberger Raum und aus dem MR Merseburger Land.

    „Unsere Selbsthilfe-Einrichtung konnte die Anfragen bei Stroh vollständig bedienen. Zudem wurde und wird Mais im Raum gehandelt. Gras bleibt unser Sorgenkind, ist aber bei der benötigten Masse über weite Entfernungen einfach nicht zu finanzieren“, erklärt Reinhard Sendelbeck, Vorsitzender im MR Bayreuth-Pegnitz e.V.. Der Milchviehhalter hat selbst für den eigenen Betrieb Stroh zugekauft um die Futterrationen zu strecken.

    Auch Manfred Stock aus Creußen bestellte rund 60 Großpacken Stroh, die er in zwei Lieferungen erhielt. „Es regnet halt nicht – und das wirkt sich massiv auf das Grünland aus“, berichtet er. Mit Stroh versucht er für seine rund 40 Milchkühe einen Ausgleich zu den maisbetonten Rationen zu schaffen. Besonderes Lob hat er für den Maschinenring übrig. Hier habe man schon frühzeitig auf die Situation hingewiesen und mit der Vermittlung begonnen. Das größte Verdienst der Selbsthilfe-Einrichtung sei es, ausufernden Spekulationen entgegen zu wirken. Von der Trockenheit betroffene Betriebe hätten durchweg mit fairen Preise zu rechnen. „Es war mir persönlich sehr wichtig, dass die Notsituation nicht ausgenutzt wird“, betont Johannes Scherm vom MR Bayreuth-Pegnitz e.V..

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