Professionelles Wiesennachsaat-Gerät in der Gemeinschaft

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    32 Landwirte im MR Jura e.V. haben gemeinsam in einen Striegel mit aufgebautem Sägerät und Anhängewalze investiert. Sie nutzen die Technik zur Grünlandpflege nicht nur im Frühjahr, sondern gleichfalls jetzt im Spätsommer. Auch zur Saat von Zwischenfrüchten kommt sie zum Einsatz.

    Die Landwirte sind von der Kombination aus Exaktstriegel mit vorgebauten Planierpaddeln, aufgebautem Pneumatikstreuer für Feinsämereien und einer gezogenen schweren Prismenwalze sehr angetan. „Hinsichtlich der Technik waren wir uns schnell einig. Diskutiert wurde anfangs noch über die Arbeitsbreite – ob drei oder sechs Meter. Heute sind wir froh, uns für eine höhere Flächenleistung entschieden zu haben“, hebt Anton Reisinger, Milchbauer aus Hohenfels und Vorstand der Gemeinschaft, hervor.

    Für eine Gemeinschaftsmaschine sei eine einfache Bedienung wichtig. Außerdem müsse sie robust und wartungsarm sein. Gefallen hat den Praktikern, dass sich die Striegel-Walzen-Kombination auch im gekoppelten Zustand abhängen lässt. Walze und Striegel können zudem unabhängig voneinander eingesetzt werden. Den Zugkraftbedarf geben die Landwirte mit mindestens 120 PS an. Schließlich habe die Gerätschaft selbst keine Druckluftbremse, müsse aber dennoch sicher auf den Hanglagen des Juras gefahren werden.

    Koordiniert werden die Einsätze über den Maschinenring. „Die Technik ist natürlich nicht durchgängig unterwegs. Viele Mitglieder haben aber im Frühjahr damit gearbeitet. Und auch jetzt im Spätsommer wird sie gut nachgefragt“, berichtet Heidi Engelhardt, Geschäftsführerin im MR Jura e.V.. Um Fahrtstrecken bei der Abholung zu minimieren, können die Nutzer den geplanten Einsatzort über das Online-Portal oder über Whatsapp einsehen und sich entsprechend bei der MR-Geschäftsstelle melden.

    Weitere Details lesen Sie bitte hier im BLW - Beitrag