Abgetragener Humus auf den Acker?!

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    Künftig soll Oberboden, der bei den Hochwasserschutz-Maßnahmen zwischen Vilshofen und Straubing abgetragen wird, verstärkt auf landwirtschaftlichen Flächen zur Aufwertung des Bodens aufgebracht werden. Der Maschinenring in Buchhofen koordiniert als Partner des Wasserwirtschaftsamtes Deggendorf das Vorhaben.

    Als ersten Schritt gilt es die Nachfrage der Landwirte nach Oberboden zu bündeln, denn ein einzelner Betrieb ist kaum in der Lage umfangreichen Abtrag aufzunehmen. Hinzu kommt, dass laut Gesetz große Mengen an Humus nicht überall ausgebracht werden dürfen. Böden mit mehr als 60 Bodenpunkten, Wald, naturschutzrechtlich geschützte Flächen oder intakte Moorböden gelten als sogenannte Ausschlussflächen. Auch bei hochorganischen Böden kann es in Abhängigkeit vom Viehbesatz Beschränkungen geben.

    Für das Projekt des Hochwasserschutzes zwischen Vilshofen und Straubing hat das Wasserwirtschaftsamt deshalb Landkarten erstellt, aus denen ersichtlich ist, welche Gebiete potentielle Aufnehmer sein können und welche nicht. Dieses Datenmaterial stellte man dem Maschinenring in Buchhofen zur Verfügung, so dass interessierte Bauern dort klären konnten und können, ob ihre Flächen für eine Aufbringung von Humus in Betracht kommen.

    Weitere Details lesen Sie bitte hier im BLW Artikel Heft 29.