Vielfältige Einkommenskombinationen über den Maschinenring

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    Landwirt Andreas Hauser aus Kaltental-Blonhofen, setzt in Sachen Zuerwerb voll auf den Maschinenring. Hier ist er nicht nur selbständig in der Landschaftspflege und im Winterdienst tätig, sondern auch noch in Teilzeit angestellt. Darüber hinaus wird er über die MR Personalservice Allgäu GmbH im Service für Kleinkläranlagen eingesetzt.

    Bei so vielen Arbeitsfeldern muss man offen und beweglich sein. Andreas Hauser schätzt die Flexibilität, die er damit gleichfalls für seinen landwirtschaftlichen Betrieb hat. Er bewirtschaftet 31 Hektar Grünland und Acker, vier Hektar Wald und mästet auf 70 Plätzen Ochsen.

    Zunächst wurde der Hof im Nebenerwerb geführt. Der Metzgermeister war in Vollzeit angestellt. „Viele Arbeitgeber haben heute kaum Verständnis dafür, wenn draußen die Ernte ansteht oder wenn man kurzfristig dringend im Stall benötigt wird. Da kommt man dann schon in die Bredouille“, erzählt er.Die Arbeiten rund um den Maschinenring kann er sich hingegen weitgehend eigenständig einteilen. Auch die Einkommens- und Verdienstaussichten sind gut.

    Zunächst allerdings hat sich der Betriebsleiter überlegt, in der Tierhaltung zu erweitern. Dem 36-Jährigen war jedoch das Risiko der hohen Investitionskosten für einen Stallbau und die Abhängigkeit von den Marktpreisen zu hoch. Zudem weiß er aus seinem ursprünglich gelernten Beruf, welcher Aufwand für eine eigene Vermarktungsschiene nötig ist. „Ich kann den Fleischpreis doch nur bedingt beeinflussen. Da sehe ich im landwirtschaftsnahen Dienstleistungsmarkt für mich mehr Gestaltungschancen“, sagt er.

    Und beim Maschinen-ring suche man dafür gute und zuverlässige Leute. Für diese habe man immer ein Angebot parat, bestätigt Marcus Brandt, Projektleiter im Maschinenring für gewerbliche Aufträge in der Grünpflege und im Winterdienst.

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