KULAP Förderung zur Heckenpflege

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    Landwirte können bis zum 1. Juli für die Pflege ihrer Hecken und Feldgehölze eine Förderung nach dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) beantragen. Der Maschinenring in Schwandorf erstellt die nötigen Pflegekonzepte. Darüber hinaus informiert er ganz generell zu dem Thema und vermittelt geeignetes Gerät.

    Dass die Leistung über das KULAP gefördert wird, findet Landwirt Stefan Enders gut. Voraussetzung für die Gewährung der Zuwendungen ist es, dass für jede Hecke bzw. jedes Feldgehölz von einem zertifizierten Konzeptersteller ein Erneuerungskonzept vorliegt. Hier kommt der Ma-schinenring in Schwandorf ins Spiel.

    „Wir sind vom Landwirtschaftsamt angesprochen worden, diese Aufgabe zu übernehmen“, erzählt Christian Weiß. Die MR-Vorstandschaft unterstützte das Anliegen, zumal sich MR Geschäftsführer Christian Weiß als studierter Förster mit einer fachlichen Weiterbildung für die Konzepterstellung zertifizieren konnte.

    Rund 180 Vorhaben hat er seit Auflegen des Programmes vor vier Jahren ausgearbeitet. „Wenn ich in der Gegend unterwegs bin, sehe ich noch viele Hecken und Feldgehölze, die verjüngt werden müssten. Landwirte, die ein entsprechendes Landschaftselement auf ihren Feldstücken eingetragen haben, sollten die Möglichkeit von KULAP B 49 nutzen“, betont er.

    Eine Ausweisung als ökologische Vorrangfläche - bei Hecken mit einer Gewichtung mit Faktor 2, bei Feldgehölzen mit Faktor 1,5 – ist gleichfalls möglich. Bis zum 1. Juli 2019 kann ein Antrag am Amt für Landwirtschaft gestellt werden. Mit der Erneuerung darf erst nach der Bewilligung begonnen werden. Die Förderung ermittelt sich aus der mittleren Länge und mittleren Breite der Standfläche (ohne Saum) der erneuerten Hecke oder Feldgehölze und beträgt 270 € je ar. Mit dem Betrag müssen auch die Kosten für die Erstellung des Pflegekonzepts gedeckt werden.

    Nähere Einzelheiten finden Sie hier.