Fahrsicherheit in der Landwirtschaft

Seien Sie nicht nur der HELD AUF DEM FELD sondern auch der HELD AUF DER STRAßE! Nicht selten gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen landwirtschaftlichem und nicht-landwirtschaftlichem Verkehr auf Deutschlands Straßen.

Ernte, Pflügen, Forstarbeit - jede Ihrer Aktivitäten bedingt den Einsatz großer Maschinen. Die Unübersichtlichkeit, die Dimensionen Ihrer Maschinen, das unterschiedliche Tempo zwischen Auto- und landwirtschaftlichen Maschinen kann zu gefährlichen Situationen führen, zu denen es letztlich auch kommt. 

Miteinander reden, Achtsamkeit und gegenseitiges Verständnis im Straßenverkehr führt oftmals zur Vermeidung schlimmer Unfälle. 

Klicken Sie sich durch unsere Videos und werden Sie so nicht nur der Held auf dem Feld sondern auch der Held auf der Straße!

Mehr zur neuen Kampagne der größten landwirtschaftlichen Organisationen finden Sie am Ende dieser Seite.

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Videos

Unsere Videos zeigen unterschiedliche Situationen aus dem Alltag. Das Waldstück ist sehr kurvenreich. Der Bodennebel setzt schon früh am Nachmittag ein. Der PKW einer jungen Frau jagt an einem Warnschild "Waldarbeit" vorbei. Die Frau reißt die Augen auf - zu spät! Im Nebel rast ihr PKW auf einen mit Baumstämmen beladenen Anhänger zu. Der Landwirt am Steuer des Anhänger-Gespanns bemerkt bis zu diesem Zeitpunkt nichts. 

Was ist schief gelaufen? Wie hätte die Gefahrensituation verhindert werden können? Die junge PKW-Fahrerin und der Forstwirt bekommen noch einmal die Gelegenheit miteinander zu reden...

Sicherheit im Straßenverkehr

Tipps zur Fahrsicherheit

Auch wenn man vieles weiß, ist es immer wieder gut auf bestimmte Themen hingewiesen zu werden. Ein wichtiger Aspekt zur Fahrsicherheit ist die Verschmutzung von Wegen und Straßen. 
Gerade bei der Silageernte und auch der Zuckerrübenlogistik kommt es nach wie vor zu echten Problemen, wenn die landwirtschaftlichen Fahrzeuge Erde von den Feldern auf die Straßen bringen und so für rutschige Fahrbahnen sorgen. Das Gleiche kann natürlich auch bei der Ernte von Sonderkulturen passieren.

Kennen Sie schon das Video "Acht geben, länger leben"?

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  • Die rechtliche Grundlage ist eindeutig

    § 32 Verkehrshindernisse
    (1) Es ist verboten, die Straße zu beschmutzen oder zu benetzen oder Gegenstände auf Straßen zu bringen oder dort liegen zu lassen, wenn dadurch der Verkehr gefährdet oder erschwert werden kann. Der für solche verkehrswidrigen Zustände Verantwortliche hat sie unverzüglich zu beseitigen und sie bis dahin ausreichend kenntlich zu machen.

  • Wer ist überhaupt "Verantwortlicher"?

    Ist der Verursacher nicht unmittelbar feststellbar, sucht bei stärkerer Verschmutzung die Polizei nach dem Verantwortlichen.
    Dieser kann für die angefallenen Kosten einer Reinigung (zum Beispiel durch den Bauhof oder einen Dienstleister) haftbar gemacht werden. Darum sollte bei der Vergabe von Aufträgen klar angesprochen und dokumentiert werden, ob der Landwirt, der Lohnunternehmer oder der Maschinenring dafür verantwortlich ist.

  • Planung hilft

    Die erste Maßnahme ist natürlich, Verschmutzungen auf der Fahrbahn soweit möglich zu vermeiden. Eine gezielte Planung der Ernte- und Bestellarbeiten kann dazu sehr hilfreich sein: Welche Zufahrten sind sauberer, welche Strecke kann leicht gereinigt werden? Oft lohnt sich ein kleiner Umweg über einen asphaltierten Feldweg zum „Reifen sauber fahren“, bevor auf eine vielbefahrene Straße gefahren wird.

    Kommt es dennoch zu Verschmutzungen, sind diese unverzüglich (also sofort!) zu beseitigen, und bis dahin kenntlich zu machen. Ein Warndreieck ist die Mindestanforderung – es muss auf jedem Schlepper stets vorhanden sein!

     

     

  • Schilder nicht selbst malen!

    Ist bereits im Vorfeld mit einer Straßenverschmutzung zu rechnen, dann sollte rechtzeitig mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde abgeklärt werden, welche Schilder aufgestellt werden müssen, und wer dies erledigen darf. Hier gibt es regional große Unterschiede, sowohl wer die Schilder überhaupt aufstellen darf als auch im zeitlichen Vorlauf, den die Behörde zur Bearbeitung benötigt. Nicht von den Behörden angeordnete Schilder (auch selbst gemalte) haben grundsätzlich keine rechtliche Bedeutung. Muss es aber schnell gehen, ist ein Warndreieck besser, als gar nichts getan zu haben!

  • Wie wird gereinigt?

    Trotz Beschilderung darf nicht bis zum Ende der Feldarbeit gewartet werden, es muss auf jeden Fall mit der Reinigung angefangen werden. Dazu gibt es verschiedene Techniken, gängig sind zum Beispiel Kehrmaschinen für den Schlepperanbau.

    Es kann zudem notwendig sein, mit Wasser zu arbeiten, um auch den letzten Rest an Verschmutzung zu beseitigen. Ein leichter Schmierfilm kann beim nächsten Regen für alle Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich werden. Vor dem Einsatz der Frontladerschaufel kann nur gewarnt werden: Kommt es zu einer Beschädigung der Asphaltschicht, dann wendet sich der Baulastträger natürlich an den Verursacher – das kann also sehr teuer werden! Alle Personen, die sich zur Sicherung bzw. der Reinigung der Straße auf der Fahrbahn aufhalten, müssen zum Eigenschutz eine Warnweste tragen.

    Immer öfter ist verlorenes Ladegut wie Maissilage Ursache für erhebliche Straßenverschmutzungen. Dies bitte bei den Maßnahmen zur Ladungssicherung berücksichtigen. Eine Lösung kann sein, die Fahrweise entsprechend anzupassen oder auch technische Maßnahmen zu verwenden.

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FAHRtraining

Der Führerschein ist geschafft doch jetzt heißt es: Sicher zur Arbeit - sicher nach Hause!
Gerade Führerscheinanfängern aber auch bereits erfahrenen Schlepperfahrern ist ein Fahrsicherheitstraining zu empfehlen.

Warum sollte man ein Fahrsicherheitstraining ablegen?

  • UNFÄLLE VERMEIDEN Unfallgeschehen und Analyse ausgewählter Unfallbeispiele
  • SICHTBAR BLEIBEN Beleuchtung/Kenntlichmachung von Fahrzeugen
  • PRAXIS ERPROBEN Praktische Übungen wie z.B. Bremsen solo und mit Zügen, Fliehkräfte in Kurvenfahrten, Slalom, Gleitflächentraining. 

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Gefahren richtig einschätzen - mit Fahrsicherheitstrainings

Zusammenstöße mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen sind zum Glück selten. Aber wenn es dazu kommt, haben sie oft schwerwiegende Folgen. Denn bei dieser Unfallart sind die Zahlen schwer verletzter oder gar getöteter Personen überdurchschnittlich hoch.

Gerade für die Unfallgegner landwirtschaftlicher Fahrzeuge beträgt der Anteil schwerer Verletzungen bis hin zur Todesfolge fast 40 %, dabei sind Motorradfahrer besonders gefährdet. Und auch wenn den Unfallgegnern zum Beispiel wegen überhöhter Geschwindigkeit eine Teilschuld zugewiesen werden kann, können auch die Schlepperfahrer Verursacher am Unfall sein.

Auch wenn immer gilt, dass nur durch das richtige Verhalten auf beiden Seiten ein Unfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug vermieden werden. kann, können Traktorfahrer doch durch das Einhalten von einigen wenigen, wichtigen Punkten die Unfallgefahr schon deutlich verringern.

Mehr zu den Fahrtrainings sowie zu Fördermöglichkeiten finden Sie in unsere Flyer.
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Sie haben Interesse an einem Training?

Wir bieten Ihnen ein Fahrsicherheitstraining zu unterschiedlichen Terminen an. Erfahren Sie jetzt alles zu den Inhalten und melden Sie sich bequem online an! 
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FEEDBACK ZUM FAHRERTRAINING

Martin Gehring | Kuratorium Bayerischer Maschinenringe

Das Fahrsicherheitstraining ist nicht geeignet, um Schlepperfahren zu lernen oder um einfach drauf los zu fahren.
Durch einen sehr gut aufbereiteten theoretischen Lehrgangsteil und durch das praktische Training wird vorhandenes Wissen aufgefrischt und um neue, wichtige Informationen und Erfahren ergänzt. 

FAHRERKNIGGE

DIE KAMPAGNE

Miteinander reden, Achtsamkeit und gegenseitiges Verständnis im Straßenverkehr

Das ist die Botschaft der vom Bundesverband der Maschinenringe (BMR), des Deutschen Bauernverbandes (DBV) sowie des Bundesverbandes der Lohnunternehmer (BLU) initiierten Verkehrssicherheits-Kampagne. Die größten landwirtschaftlichen Organisationen rufen mit dieser Kampagne sowohl die landwirtschaftlichen Verkehrsteilnehmer als auch alle am öffentlichen Straßenverkehr Beteiligten zu mehr Achtsamkeit und gegenseitigem Verständnis auf.

In viralen Videospots werden die großen Gefahren von landwirtschaftlichen Maschinen im Straßenverkehr thematisiert. 

IM FERNSEHEN