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    Eine Gemeinschaft, wie die der Maschinenring-Mitglieder, baut auf Vertrauen auf. Wie vor über 60 Jahren, so auch heute gilt das Wort in einer Gemeinschaft. Gerade in der Landwirtschaft zählt der Handschlag noch etwas, um Verträge zu besiegeln. Vertrauen ist auch heute noch etwas, was zählt in der Gemeinschaft. Etwas, was man per Handschlag besiegelt.

    Der Maschinenring ist der Partner, der die Landwirte durch die Mechanisierung der Landwirtschaft begleitet hat. Und genau dieser Partner ist er auch bei der Digitalisierung der Landwirtschaft. Das Symbol für diese Partnerschaft ist der Handschlag – und das Versprechen „Hand drauf!“ „Wir erleben gerade einen starken Wandel in der Landwirtschaft. In den letzten Monaten beschäftigt unsere Landwirte immer mehr, welche Wahrnehmung Verbraucher und auch die Medien von Landwirtschaft haben. Viele haben das Gefühl, unfair in den Mittelpunkt von öffentlich emotional geführten Diskussionen geraten zu sein. Gleichzeitig ist den Verbrauchern oft nicht bewusst, was es heute wirtschaftlich heißt, Landwirt zu sein“, stellt der Präsident des Bundesverbands der Maschinenringe, Leonhard Ost, fest.

    18.000 auf der Agritechnica

    18.000 Mitglieder haben den Stand des Maschinenrings während der letzten sieben Messetage besucht. „Wir haben die Agritechnica genutzt, um den Landwirten zu zeigen, dass wir in jeder Lebenslage für sie da sind, in der Digitalisierung, der Beschaffung, der Weiterbildung und selbstverständlich auch in der Betriebshilfe“, sagt Maschinenring-Geschäftsführer Erwin Ballis.

    GEMEINSCHAFT elektrisiert

    Der Schlüssel zur flächendeckenden Mechanisierung in der Landwirtschaft der 50er und 60erJahre war der Gedanke, Maschinen zu teilen. Wie Strom in der Gemeinschaft geteilt werden kann, um möglichst vielen Betrieben eine Alternative für ihre EEG-Anlagen nach dem Ende der Förderung zu bieten, zeigten die Stromexperten von LandEnergie auf der Agritechnica. LandEnergie ist gerade dabei, eine Strom Community aufzubauen. „Die Maschinenringe sind eine starke Gemeinschaft. Diesen Gedanken greifen wir auf. Den Strom, den ein Landwirt zu viel hat, soll ein anderer Landwirt nutzen können“, erklärt Produktmanager Raphael Haug.

    Doch wie wird Strom teilbar? Der intelligente Zähler ist hierfür die Eintrittskarte. Wie intelligente Stromzähler Landwirten dabei helfen, ihren Stromverbrauch zu analysieren und Einsparpotenziale zu entdecken, zeigte LandEnergie auf der Agritechnica. Erst wenn man aus dem Stromverbrauch herauslesen kann, welches Gerät wann wie viel Strom verbraucht, wird aus den Daten eine wertvolle Information. „Denn jetzt kann der Landwirt sehen, was ihn beispielsweise ein Melkvorgang kostet“, so Produktmanager Christoph Homa. So sind dann auch Betriebsvergleiche möglich, mit dem Ziel, Einsparpotenziale zu erkennen.

    Nach einer Woche Agritechnica zieht Norbert Binger, Bereichsleiter Landenergie, eine erste Bilanz: „Viele Landwirte wussten gar nicht, dass auch sie von der kommenden Pflicht zum intelligenten Stromzähler betroffen sind. So konnten wir die Information über die Einbauplicht nutzen, um unseren Mitgliedern zu zeigen, wie wir für sie aus der gesetzlichen Pflicht einen Mehrwert machen werden.“

     Hier sehen Sie unser Video zur LandEnergie

    #fairnetzt - DIGITALISIERUNG

    Am Stand der Maschinenringe wurden zahlreiche Projekte im Rahmen der Digitalstrategie des Maschinenrings vorgestellt. Die Stärke des Maschinenrings ist seine Präsenz in der Fläche mit über 240 Maschinenringen. Die digitalen Anwendungen ergänzen diese. „Deshalb arbeiten wir gerade mit Hochdruck daran, bei den Maschinenringen ein modernes ERP-System einzuführen, das die Geschäftsprozesse der Maschinenringe abbildet und gleichzeitig die Möglichkeiten bietet, künftige digitale Anwendungen einzubinden“, sagt Gerd Morlok, Bereichsleiter IT. Das Ziel ist, die gemeinsamen Prozesse mit dem Landwirt zu digitalisieren und zu fairnetzen. Ein modernes ERP-System und die Agrarplattform sind die Grundlagen um flächendeckend Maschinenringe und Landwirte digital zu fairnetzen.

    Hier sehen Sie unser Video zur Ackerschlagkartei und dem digitalen Büro

    Ackerschlagkartei

    Das Digitalisierungs-Team gab auf der Agritechnica erste Einblicke in eine eigene Ackerschlagkartei des Maschinenrings. „Eine Ackerschlagkartei ist eines der wichtigsten digitalen Werkzeuge für den Landwirt. Unser Ziel ist es, das was auf dem Feld beim Landwirt passiert, direkt mit den Abläufen im Maschinenring zu fairnetzen. Beispielsweise um Abrechnungen für Landwirte und Lohnunternehmer einfach und schnell erstellen zu können“, berichtet Morlok aus dem laufenden Projekt. „Wir haben die Ackerschlagkartei so gestaltet, dass sie einfach und ohne jede Anleitung sofort benutzt werden kann. Genau das kommt auch bei den Landwirten gut an“, zeigt sich Morlok nach der Agritechnica zufrieden.

    Digitales Büro

    „Viele unserer Mitglieder haben das Gefühl, immer mehr Zeit im Büro verbringen zu müssen, obwohl sie ja genau dort nicht hinwollten, als sie den Beruf Landwirt gewählt haben“, berichtet Bundesverbands-Geschäftsführer Erwin Ballis. Das ist ein Trend, der schon seit einigen Jahren durch den immer weiter steigenden Dokumentationsaufwand verstärkt auftritt. Viele Landwirte sehen aber auch die Möglichkeit, durch digitale Lösungen Zeit zu gewinnen. Hier setzt das Digitale Büro des Maschinenrings an, das auf der Agritechnica präsentiert wurde. Es bietet die Möglichkeit, Lieferscheine oder Belege digital zu erfassen und GoBD-konform zu archivieren. „Der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen, sowohl an das Dateiformat, als auch an das Archivsystem selbst“, erklärt Produktmanagerin Stephanie Brüderle. Auch hier ist das Smartphone das Werkzeug, das es dem Landwirt möglich macht, alle Informationen und Dokumente gleich an Ort und Stelle zu erfassen und professionell zu archivieren. Der Grundgedanke der Anwendung ist, Informationen dort zu erfassen, wo sie auftauchen und nicht erst später im Büro.

    Und genau das kam bei den Landwirten auf der Agritechnica gut an. Das Team um Gerd Morlok nutzte die Agritechnica bewusst, um Feedback von den Mitgliedern der Maschinenringe einzusammeln. „Wir wollten wissen, ob das Digitale Büro genauso ist, wie die Landwirte es brauchen. Das Feedback der letzten Tage hat uns bestätigt, dass wir auch in diesem Projekt den Bedarf der Landwirte nach einfach zu bedienenden digitalen Helfern genau getroffen haben.“, resümiert Morlok zufrieden.

     

    Der Präsident des Bundesverbands der Maschinenringe, Leonhard Ost, formulierte auf dem Tag der Maschinenringe 2019 die Rolle des Maschinenrings in einer immer weiter digitalisierten Landwirtschaft: „Ich bin davon überzeugt, dass die Digitalisierung das Zukunftsthema für die Maschinenringe ist. Erich Geiersbergers Anspruch, alle Landwirte am technischen Fortschritt teilhaben zu lassen gilt auch für die Digitalisierung. Wir werden es schaffen, alle Landwirte an der Digitalisierung teilhaben zu lassen!"

     

    In diesem Video finden Sie Informationen rund um unsere Einkaufsvorteile, die wir unseren Mitgliedern beiten. Informationen für die Zuerwerbsmöglichkeiten unserer Landwirte finden Sie in diesem Video.