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    Internationales Interesse an Maschinenringen

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    Der Bundesverband der Maschineringe (BMR) erhielt am 25. Januar Besuch aus Südafrika. Vorstandsmitglied und selbst Chef eines Milchviehbetriebes Rufus Dreyer, Geschäftsführer Henk Agenbach und Finanzmanager Chris Lategan von der landwirtschaftlichen Genossenschaft “The Co-op – Die Kooperasie” besuchten den Bundesverband in Neuburg, um sich aus erster Hand über Aufbau und Funktionsweise der Maschinenringe in Deutschland zu informieren. Unter anderem hat die drei Besucher besonders interessiert, wie man Kleinbetriebe und Großbetriebe im Sinne des Maschinenringmodels zusammenbringen kann, um die Kleinbetriebe effizienter zu machen. Dr. Franz Donhauser erklärte ihnen, dass dies besonders durch Kooperationen und Maschinenvermittlung möglich sei. Außerdem staunten die Südafrikaner über die unterschiedlichen Geschäftsfelder, die ein Maschinenring haben kann.

    Der lokale Maschinenring Neuburg-Schrobenhausen gab Einblick in den Praxisalltag von Ringarbeit, Betriebshilfe und Dienstleistungsvermittlung. Geschäftsstellenleiter und Geschäftsführer für den Bereich Gewerbe Joachim von Rotenhan erzählte den Vertretern von Co-op allgemein über die verschiedenen Geschäftsfelder, die sein Ring hat. Den Ablauf der Betriebshilfe- und Haushaltshilfe erklärte Sieglinde Hutter näher. Zuletzt informierten sich Dreyer, Agenbach und Lategan bei den Mitarbeitern für den Bereich Gewerbe über Angebote und deren Verwaltung, wie zum Beispiel für Strom. Agenbachs Aussage, die er an diesem Tag machte, fasst das Engagement und den Wissensdurst der Südafrikaner noch einmal treffend zusammen. Frei übersetzt hat er gesagt: „Am besten ist, wenn du weißt, was du nicht weißt.“

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    Bildunterschrift: Die Besucher aus Südafrika (v.l.n.r.: Daniela Oexler, Sieglinde Hutter, Chris Lategan, Dr. Franz Donhauser, Joachim von Rotenhan, Henk Agenbach und Rufus Dreyer) informierten sich in Neuburg über die Arbeit der Maschinenringe.

    HINTERGRUNDINFORMATIONEN
    Beim Bund der Maschinenringe verzeichnet man seit ein paar Jahren verstärkt Interesse aus Entwicklungs- und Schwellenländern an dem Modell der Maschinenringe. Maschinenringe werden zunehmend als mögliche Organisationsform gesehen, mit der man die Mechanisierung bei kleinbäuerlichen Betrieben erhöhen und die Nahrungsmittelproduktion steigern kann. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert die Bemühungen des Maschinenrings seine Erfahrung aus 60 Jahren Maschinenringarbeit auch international beratend anzubieten. Als Scout für Entwicklungszusammenarbeit trägt Dr. Franz Donhauser seit Mai 2017 die Erfahrung der deutschen Maschinenringe nach Afrika, Asien und Lateinamerika. Bereits für Februar hat sich eine brasilianische Delegation angemeldet, um sich über Theorie und Praxis der Maschinenringe in Deutschland zu informieren.

    Bei Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder eine E-Mail mit entsprechendem Link. 

    Bundesverband der Maschinenringe e.V.
    Am Maschinenring 1
    86633 Neuburg a. d. Donau

    PRESSEANSPRECHPARTNER
    Guido Krisam
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