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    Maschinenring auf der Regio Agrar

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    Die neue Düngeverordnung ist auch für die Mitglieder des Maschinenrings das Thema auf der Regio Agrar 2018. Der Dialog und die Information der Mitglieder über die Leistungen des Maschinenrings im Bereich Nährstoffmanagement sind die Hauptthemen auf dem Stand des Maschinenrings.

    Gestern ging in Augsburg die achte Regio Agrar zu Ende. Der Maschinenring war schon zum siebten Mal mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Die Messe hat sich in den letzten Jahren mit ihrem Mix aus einer Ausstellung der wichtigsten Dienstleister für die Landwirte in der Region einerseits und interessanten Fachforen zu aktuellen Problemen der Agrarwirtschaft und -politik andererseits als anerkannte Fachmesse etabliert. Die Maschinenringe Augsburg, Aichach, Dachau, Donauwörth, Friedberg, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Memmingen, Mindelheim, Neuburg-Schrobenhausen und Ries konnten über 3.000 Landwirte auf dem Gemeinschaftsstand empfangen. „Es ist uns sehr wichtig, hier den persönlichen Kontakt zu den Landwirten zu pflegen“, sagt Joachim Weldishofer, Geschäftsführer des Maschinenrings Augsburg, stellvertretend für die beteiligten Maschinenringe.

    Auf großes Interesse stieß vor allem die Präsentation der neuen Nährstoffmanagement -Plattform des Maschinenrings. Mit der neuen Nährstoffmanagement-Plattform können die lokalen Maschinenringe künftig ihre Mitglieder zum Thema Düngebedarfsermittlung beraten. Die integrierte Nährstoffbörse kann dazu genutzt werden, Betriebe bei der Vermittlung von Lagermöglichkeiten und Wirtschaftsdünger effizient zu unterstützen.

    In der Nährstoffmanagement-Plattform ist neben der Nährstoffbörse auch die Berechnung des Düngebedarfs möglich. Die novellierte Düngeverordnung aus dem Jahr 2017 verlangt, dass vor dem Ausbringen von wesentlichen Nährstoffmengen zuerst der Düngebedarf ermittelt wird, diese Ermittlung ist im Anschluss zu dokumentieren. In der neuen Nährstoffmanagement-Plattform sind die Berechnung des Düngebedarfs für Ackerland und Grünland sowie die Dokumentation möglich. Die Landwirte können von Anfang an einen großen Teil der relevanten Daten selbst erfassen und verwalten, immer mit Unterstützung des lokalen Maschinenrings. Der Landwirt wird in Zukunft immer wieder selbst entscheiden können, ob er selbst relevante Daten erfassen möchte, oder lieber die entsprechende Dienstleistung in Anspruch nimmt. Deshalb stand die Bedienerfreundlichkeit bei der Entwicklung der Plattform im Vordergrund. „Der Dokumentationsaufwand für die Landwirte steigt. Deshalb ist es wichtig, dass die Nährstoffmanagement-Plattform einfach und intuitiv zu bedienen ist“, erklärt Produktmanagerin Charlotte Stricker.

    HINTERGRUNDINFORMATIONEN
    Der Maschinenring wurde 1958 im niederbayerischen Buchhofen gegründet. Ein Maschinenring ist eine Vereinigung, in der sich landwirtschaftliche Betriebe zusammenschließen, um Land- und Forstmaschinen gemeinsam zu nutzen sowie landwirtschaftliche Arbeitskräfte bei Überkapazitäten zu vermitteln. Die Maschinenringe haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Solidaritätsgedanken zwischen Mitgliedsbetrieben zu stärken. Vor diesem Hintergrund bietet der Maschinenring seinen Mitgliedsbetrieben auch Hilfen für den wirtschaftlichen und sozialen Bereich an. Damit wird der ländliche Raum gefördert, wobei damit ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Landwirtschaft geleistet werden kann.

    Auf Bundesebene ist der Bundesverband der Maschinenringe e. V. die Dachorganisation. Durch zwölf Landesverbände und rund 240 lokale Maschinenringe werden etwa 192.000 landwirtschaftliche Betriebe unterstützt.

    Bei Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder eine E-Mail mit entsprechendem Link.

    Bundesverband der Maschinenringe e.V.
    Am Maschinenring 1
    86633 Neuburg a. d. Donau

    PRESSEANSPRECHPARTNER
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