Arbeitssicherheit im Betrieb

Aus aktuellem Anlass haben wir Ihnen einige Dokumente zusammengestellt, welche jetzt hilfreich sein können! Drucken Sie sich die für Sie notwendigen Unterlagen aus und nutzen Sie diese.

Aktuelle Dokumente und unterstützende Unterlagen

Einreise von rumänischen Saisonarbeitskräften

Bei der Einreise von rumänischen Saisonarbeitskräften können diese Dokumente genutzt werden (Quelle: MR Tettnang)

Zu Pendlerbescheinigung
Diese ist von den Arbeitskräften zusammen mit dem Arbeitsvertrag innerhalb Rumäniens und bei Grenzübertritt/Flughafen mitzuführen um auszuweisen, dass sie systemrelevant sind.

Zu Passierschein
Dieser ist von den Arbeitskräften beim Transport innerhalb Deutschlands mitzuführen um auszuweisen, dass sie systemrelevant sind. Bedeutet bei jeder Fahrt von oder zum Feld sollte für alle anwesenden Personen ein Passierschein vorhanden sein, falls eventuelle Kontrollen durchgeführt werden. Ebenso bei der Abholung vom Flughafen.

Zu Meldung an ortspolizeiliche Behörde:
Mit diesem Dokument können Sie ihre Arbeitskräfte beim zuständigen Ordnungsamt „anmelden“. Es sind alle Saisonarbeiter zu melden, die neu eintreffen, auch die aus Polen. Die Nummern von allen betreffenden Ordnungsämtern sind beigefügt. Am besten per Fax, dann habt Ihr einen Nachweis, dass Ihr Eure Pflicht erfüllt habt, da viele Ämter noch gar nicht wissen, dass sie hierfür zuständig sind.

Zu Handlungsempfehlungen
Dies ist ein allgemeiner Leitfaden ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. In der Handlungsempfehlung ist zwar die Rede von der Verwendung von Desinfektionsmitteln, jedoch ist den Behörden bewusst, dass dieses aktuell sehr schwer erhältlich ist. Deshalb ist Seife als Ausstattung erstmal ausreichend.

Masken und Handschuhe
Flugreisende müssen bei Zugang auf den Flughafen in Rumänien Masken und Handschuhe tragen.

Arbeitsschutz mit dem Maschinenring

Der Gesetzgeber schreibt für Unternehmen ab einem Mitarbeiter eine Sicherheitsfachkraft für den Betrieb vor! Jeder Unternehmer muss im Rahmen sog. Gefährdungsbeurteilungen ermitteln, welchen Risiken die Angestellten bei der Arbeit ausgesetzt sind.
Dies muss schriftlich und fachgerecht beurteilt und Maßnahmen zur Risikominimierung getroffen werden. Zudem sind alle Beschäftigten vor Ausübung einer Tätigkeit regelmäßig (jährlich), tätigkeitsbezogen zu unterweisen. Dies ist rechtssicher (mit Inhalt der Unterweisung) zu dokumentieren.

Wie kann das für Sie aussehen?
Es gibt zwei Möglichkeiten. Der Unternehmer kann sich selbst in diesem Bereich schulen lassen und ist damit seine eigene Sicherheitsfachkraft und verantwortlich für die oben genannten Aufgaben. Entsprechende Schulungen zum Unternehmermodell bietet die SVLG (Berufsgenossenschaft) an.

Für den Weinbau haben wir unseren Betriebshelfer Peter Kopf als Fachkraft für Arbeitssicherheit ausgebildet. Damit kann er als externe Sicherheitsfachkraft für Sie tätig werden, die geforderten Unterlagen zusammenstellen, und Sie zum Arbeitsschutz beraten.