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Petra Ettenreich
Petra Ettenreich

Einladungsmanagement

Telefon: 08431 6499-1031


Digitalisierung

Die Welt der Maschinenring-Mitglieder ist zum Jubiläum mitten in der Digitalisierung. Doch unsere Grundprinzipien bleiben. Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Füreinander einstehen, Wissen, Kompetenzen und Maschinen teilen. Als Maschinenring stehen wir für unsere Verantwortung ein und sichern die Zukunft der Landwirtschaft.

Durch diese ausgeprägte solidarische Haltung entsteht eine Verbundenheit über Generationen. Wir sind STOLZ darauf, dass wir alle Mitgliedsbetriebe unterstützen dürfen, sich auch für die Zukunft zu vernetzen, um als Gemeinschaft auch die nächsten 60 Jahre mit- und voneinander zu profitieren.

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Wie können wir den Landwirten helfen?

GERD MORLOK, Bereichsleitung IT

  • Wuchs als Kind auf einem Aussiedlerhof auf
  • Staatl. geprüfter Betriebswirt, seit 25 Jahren in der IT-Branche
  • Bereichsleiter IT der Maschinenringe seit 2002, verantwortlich für die Digitalisierung der Prozesse in der Maschinenring-Organisation

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  • Welche Chancen siehst du durch die Digitalisierung?

    Die zunehmende Digitalisierung in der Landwirtschaft eröffnet Chancen für die Landwirte der Zukunft. Eine der größten Herausforderungen wird allerdings sein, die zahlreichen Ansätze und Lösungen für den Landwirt effektiv und solide nutzbar zu machen. Das wird eine der wichtigsten Aufgaben für den Maschinenring sein.

  • Welche Rolle spielen dabei die lokalen Maschinenringe?

    Die föderale Organisation des Maschinenrings mit regionalen Ringen und Landesverbänden ermöglicht die Digitalisierung der Landwirtschaft mit Präsenz vor Ort, Beratung und Unterstützung vor Ort zu untermauern.

  • Siehst Du Alternativen zu einer Digital-Strategie?

    Die Digitalisierung ist da, das steht außer Frage - ob wir es nun wollen oder nicht. Und sie bringt zweifellos große Vorteile mit sich, wenn sie denn richtig genutzt wird und die Risiken dabei klein gehalten werden. Das ist, um was es uns geht: Sinn stiften und Nutzen schaffen, egal ob für unsere regionalen Maschinenringe oder die Mitgliedsbetriebe.

Warum braucht es eine gemeinsame Vernetzung?

RAINER DICK, Projektsteuerung Digitalisierung

  • Hat die Jugend in landwirtschaftlichen Betrieben verbracht, Vater ist Landwirtschaftsmeister
  • Betriebswirtschaft (B.A.) an der Hochschule Wismar
  • Seit 2006 beim Maschinenring, Stellvertretender IT-Leiter

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  • Welchen Nutzen kann die Digitalisierung schaffen?

    Alle Ansätze zur Digitalisierung mit denen wir uns beim Maschinenring beschäftigen, müssen Entscheidungshilfen für den Landwirt als Unternehmer sein. Es macht keinen Sinn, wenn jeder einzelne Landwirt sich alleine mit Datenanalyse beschäftigt. Das muss eine gemeinschaftliche Organisation wie der Maschinenring leisten.

  • Mit welchen Zielgruppen beschäftigt ihr euch?

    Wir möchten den lokalen Maschinenringen für Ihre Landwirte digitale Lösungen zur Verfügung stellen, die ganz direkt ihre Bedürfnisse widerspiegeln, dazu stehen wir ständig in engem Kontakt mit beiden. Ältere landwirtschaftliche Betriebe, die kurz vor der Hofübergabe stehen, sollen sich hier ebenso zurechtfinden und vielleicht den Einstieg in die digitale Welt finden wie die junge Generation, die natürlich ganz andere Anforderungen stellt.

  • Ist die Digitalisierung für dich eine Frage der Generation?

    Jüngere Generationen neigen dazu, ganz selbstverständlich digitale Möglichkeiten für sich zu nutzen. Ältere Generationen haben dafür einen unermesslichen Schatz an Erfahrungen und Wissen, beides gilt es geschickt miteinander zu kombinieren.

Was bringt der Landwirtschaft Digitalisierung?

CHARLOTTE STRICKER, Produktmanagement Digitalisierung

  • Verwurzelt in einem landwirtschaftlichen Milchviehbetrieb
  • Studium der Agrarwissenschaften an der Technischen Universität München mit Abschluss Master of Science
  • Bei der Maschinenring Gemeinschaft seit Oktober 2017, zuvor 3 Jahre tätig an der Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Landtechnik und Tierhaltung

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  • Digitalisierung und Maschinenringe, das ganze in einem Satz?

    Wenn es beispielsweise darum geht, die Dokumentationspflichten, die aus der Düngeverordnung resultieren, zu erfüllen, dann kann der Landwirt genau die vom Gesetzgeber geforderten Daten eingeben.

  • Was kann der Maschinenring besser machen als andere?

    Hier zeigt sich die Stärke einer gemeinschaftlichen Organisation: Mit der neuen Nährstoffmanagement- Plattform können die lokalen Maschinenringe künftig ihre landwirtschaftlichen Mitgliedsbetriebe zum Thema Düngebedarfsermittlung beraten. Die integrierte Nährstoffbörse kann dazu genutzt werden, Landwirte bei der Vermittlung von Lagermöglichkeiten und Wirtschaftsdünger effizient zu unterstützen. Aber auch die Ausbringung über den Maschinenring und die Berechnung des Düngebedarfs ist möglich und als nächster logischer Schritt beschäftigen wir uns mit der Bilanzierung.

  • Beschreibe die Veränderungen, die gerade passieren

    Gute Frage, die höre ich nämlich oft. Ich sage dann immer, wenn der Wind stärker weht bauen die einen Mauern, die anderen Segelschiffe.

Wie setzen wir die Zukunft in die Tat um?

LENA-MARIA RUSS, Assistentin der Geschäftsleitung

  • Bewirtschaftet einen ökologischen Legehennenbetrieb mit 12.000 Tieren 
  • Bachelor der Agrarwissenschaften an der Technischen Universität München
  • Bei der Maschinenring Gemeinschaft seit Juli 2017

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  • Digitalisierung einfach eine Frage der Generation?

    Jede neue Generation hat in der Landwirtschaft immer auch die Art und Weise wie wir arbeiten weiterentwickelt. Auch die Digitalisierung der Landwirtschaft ist eine dieser Weiterentwicklungen.

  • Was bedeutet das denn im allg. landw. Betrieb?

    Damit meine ich gewohnte betrieblicher Abläufe. Ob Vermittlung und Vertrieb, Planung und Organisation, Dokumentation und Abrechnung. All das sind Prozesse, die es in jedem landwirtschaftlichen Betrieb gibt, egal wie groß oder klein dieser Betrieb ist. Smartphone und Tablet ersetzen lediglich den klassischen Kugelschreiber und eine eigenwillige Zettelwirtschaft (lacht).

  • Ist das ein Schritt Richtung Effizienz und Unabhängigkeit?

    Was zunächst wie ein kleiner Schritt klingt, kann aber große Auswirkungen haben – im positiven Sinn, das beweisen all die Betriebe, in denen die Digitalisierung längst begonnen hat: Ob der Traktor ein Lenksignal nutzt oder das Melksystem mithilft, die Tiergesundheit zu überwachen. Arbeitsschritte digital zu erfassen und zu begleiten, ermöglicht, Muster und Ansatzpunkte zu erkennen, wie Prozesse zukünftig effizienter und wirtschaftlicher gestaltet werden können.