Ein Ende ist immer auch ein Anfang

Seit Februar 2020 gilt in ganz Deutschland die Einbaupflicht eines digitalen Stromzählers.

Intelligente Stromzähler – auch Smartmeter genannt - senden und empfangen Daten über das Internet und werden für jeden zur Pflicht, der mehr als 6.000 Kilowattstunden im Jahr verbraucht. Bei landwirtschaftlichen Betrieben ist das fast immer der Fall.

In einem Pilotprojekt testen die Maschinenringe Deutschland derzeit mit 18 Landwirten aus Westfalen – alle sind in ihrem lokalen Maschinen- und Betriebshilfsdienst Mitglied und betreiben Schweinemastbetriebe – die neuen intelligenten Stromzähler und welche Einsparpotenziale sich speziell für Landwirte aus ihnen herausholen lassen. Bereits Ende 2018 wurde das Projekt gestartet, sodass sich mittlerweile erste Ergebnisse ableiten lassen. Über eine Visualisierung des Verbrauchs konnten sowohl der Maschinenring als auch die Landwirte schauen, weshalb sie besonders viel oder wenig verbrauchen.

Die Landwirte sehen auf die Viertelstunde genau ihren Verbrauch und ihre Verbrauchsspitzen. So lässt sich nachvollziehen, welche Arbeitsprozesse und welche Geräte besonders viel Strom brauchen. Aus diesen Erkenntnissen müssen dann die richtigen Schlüsse gezogen werden. Diese können sein, dass die eigene Futtermühle intensiver gewartet werden muss, damit sie optimal läuft und weniger Strom verbraucht. Oder das flexible und stromintensive Arbeitsprozesse so verschoben werden, dass sie dann stattfinden, wenn die eigene PV-Anlage gerade besonders viel Strom erzeugt. Das erhöht den Eigenverbrauch und spart Geld, nämlich mehrere Euro pro Tag.

Eine weitere Möglichkeit liegt in der sogenannten Konzessionsabgabe. Die ist fester Teil des Strompreises. Wer jedoch im Monat mehrfach einen gewissen Spitzenwert erreicht, spart hier ebenfalls Geld. Die Auswertung des Intelligenten Stromzählers ist Beweis für den Versorger, im Test waren so jährliche Ersparnisse von 328 bis 1048 Euro möglich.

Seit Anfang des Jahres 2020 ist der Einbau dieser intelligenten Messtechnik verpflichtend geworden. Wenn Sie also von Ihrem Netzbetreiber schriftlich aufgefordert werden, Ihren bisherigen Ferraris-Zähler gegen einen intelligenten Stromzähler austauschen zu lassen, dann melden Sie sich umgehend bei uns! Sie haben die freie Anbieterwahl und LandEnergie bietet ebenfalls die Funktion des Messstellenbetreibers an. Wir als Messstellenbetreiber übernehmen dann den Ein- und Ausbau der Zähler, sowie den Betrieb und die Wartung.

Mit uns haben Sie immer einen persönlichen Ansprechpartner und: LandEnergie ist der einzige auf Landwirtschaft spezialisierte Energieversorger in Deutschland.

Weitere Informationen zu den neuen und intelligenten Stromzählern finden Sie bei LandEnergie.

Ihre direkten Ansprechpartnerinnen beim BHD Warendorf sind Elisabeth Richter und Larissa Siewert.