Die beiden Grünen-Bundestagsabgeordneten Katrin Göring-Eckardt und Leon Eckert wollen für mehr Verständnis im Miteinander von landwirtschaftlichen und privaten Verkehrsteilnehmern werben.


Martin Gehring informierte Katrin Göring-Eckardt und Leon Eckert sowie Karola Schwarz und Gerhard Schoder. Norbert Binger, Hausherr und Geschäftsführer der Maschinenringe Deutschland GmbH begrüßte die Politiker. Foto: Alexander Waas
Das Enge oft Reibung erzeugt, erfuhren die beiden Bundestagsabgeordneten Katrin Göring-Eckardt und Leon Eckert von Bündnis 90/Die Grünen bei ihrem mit Martin Gehring, dem Geschäftsführer des Bundesverbandes der Maschinenringe, dieser Tage im Haus der Maschinenringe in Neuburg an der Donau. Gemeinsam mit den Neuburger Grünen-Stadtratsmitgliedern Fraktionsvorsitzendem Gerhard Schoder sowie Karola Schwarz und Nina Vogel informierten sie sich aus erster Hand über Probleme und Gefahren, die laut Martin Gehring immer wieder im Begegnungsverkehr mit großen landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen entstehen. Große Fahrzeugbreiten, unübersichtliche Maschinen und Anbauteile und beengte Wegeverhältnisse machten das Miteinander im Straßenverkehr, aber auch auf Flur- oder Feldwegen oft nicht einfach. Für die teils sehr schweren Landmaschinen sei ein Ausweichen neben die befestigten Wege oft technisch weder möglich noch von geltenden Regeln erlaubt. “Wir brauchen hier dringend mehr Verständnis füreinander”, warb Martin gehring bei den Politikern für mehr Aufklärung.


“Wir brauchen hier dringend mehr Verständnis füreinander”, warb Martin Gehring bei den Politikern für mehr Aufklärung.
Wenn beide Seiten – Landwirte und Privatpersonen - über die Pflichten, Möglichkeiten aber auch Nöte des jeweils anderen Bescheid wüssten, ließe sich so mancher Konflikt vermeiden. Die beiden Bundestagsabgeordneten Katrin Göring-Eckardt und Leon Eckert erklärten, sich der Thematik annehmen zu wollen. Eckert, selbst passionierter Radfahrer, regte an, die Fahrradfahrerverbände für die Kommunikation hinzuzuziehen. Wie Gerhard Schoder erklärte, sie man in in Neuburg in der glücklichen Lage, einen guten Austausch mit den Maschinenringen zu pflegen. So könne man Probleme, die entstünden, offen ansprechen und gemeinsame nach Lösungen suchen.