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Magazin Ausgabe 01/2023
01/2023
14. April 202314.04.23
Bodenwissen
Bundesverband der Maschinenringe e.V

Bei dem Wort „Bodenanalyse“ denken die meisten an komplizierte chemische Verfahren. Dabei besitzt Du die wichtigsten Analyseinstrumente bereits: Deine Sinne. Erfahre hier wie Du deine Sinne gekonnt einsetzen kannst.

Spatenproben

Die SPATENPROBE kannst du schnell und einfach durchführen. Im Frühjahr gibt sie dir besonders gut Aufschluss darüber, ob du deine Böden bereits befahren kannst oder noch nicht. Zum Zeitpunkt der Probe darf der Oberboden nicht gefroren oder mit Schnee bedeckt sein. Pro Schlag solltest du wenigstens zwei, besser aber drei Proben machen. Die Grube, aus der du den Erdziegel aushebst, sollte gute 70 Zentimeter lang sowie 40 Zentimeter breit und tief sein. Wie du Struktur, Pflanzenreste, Wurzelzustand und Zahl der Regenwürmer interpretierst, erfährst du online. Ist die Probe bröselig und brüchig sowie feucht, kannst du den Schlag zwar befahren, musst jedoch unbedingt auf breite Reifen mit Druckregler setzen. Wenn du die feuchte Bodenprobe kneten kannst, solltest du den Schlag nicht befahren.

Verdichtung

Wie VERDICHTET Deine Böden sind, überprüfst du am besten im Frühjahr und Herbst. Für ein genaues Ergebnis gibt es Bodensonden, die über ein Ampelsystem den nötigen Druck und damit die Verdichtung anzeigen. Für eine erste Analyse funktioniert auch eine dünne Metallstange. Wichtig ist, dass du die Sonde in der immer gleichen Körperhaltung mit möglichst immer gleicher Kraft in den Boden drückst. Sind die gemessenen oder gefühlten Werte immer identisch, kannst du den Schlag einmal diagonal abgehen. Unterscheiden sich die Werte, bietet sich stattdessen eine S-Kurve an. Wie du die Werte am besten erfasst, erfährst Du online.

PH-Wert

Um den PH-WERT Ihrer Böden zu ermitteln, benötigst du ein Hilfsmittel. Günstige digitale Anzeiger kosten um die 20 Euro und arbeiten in 0,5er Schritten. Die Premiumklasse kostet einen mittleren dreistelligen Betrag, liefert dir aber auch Ergebnisse, die auf 0,02 Einheiten genau gemessen werden. Der pH-Wert, also die Verfügbarkeit von Wasserstoff-Ionen, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Nährstoffversorgung der Pflanzen. Es gibt jedoch keinen allgemein guten oder schlechten Boden-pH. Bei leichten Böden wird in der Fachliteratur beispielsweise von 5,0 bis 6,0 als ein guter Wert gesprochen. Ausschlaggebend ist auch, welche Pflanzen du auf der Fläche aussäen willst. Online haben wir für dich aufbereitet, wie du auf ungünstige PH-Werte am besten reagieren kannst.

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