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19. Juni 202619.06.26

MeinAcker: Alles aus einer Hand

Bundesverband der Maschinenringe e.V
weniger als eine Minute Lesezeit

Die Digitalisierung gehört längst zum landwirtschaftlichen Alltag. Entscheidend ist dabei nicht nur die Software, sondern die Begleitung der Nutzer. Genau hier setzt der Maschinenring Ansbach an: MeinAcker kombiniert digitale Werkzeuge mit persönlicher, praxisnaher Unterstützung – ein Zusammenspiel, das den Betriebsalltag deutlich erleichtert.

Ein grüner Traktor bearbeitet ein Feld.
Ein grüner Traktor bearbeitet ein Feld.

MeinAcker vereint Schlagkartei mit Düngebedarfsermittlung, Dokumentenmanagement und die digitale Belegerfassung in einer einzigen Anwendung. „Wir bieten MeinAcker seit Anfang 2025 an, und die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Die Software ist speziell für Landwirte entwickelt, logisch aufgebaut und leicht zu bedienen“, sagt Christian Leidenberger, der MeinAcker beim Maschinenring Ansbach betreut. „Für uns als Maschinenring ist MeinAcker ein starkes Werkzeug: übersichtlich, vielseitig und jederzeit nutzbar – am PC wie am Handy. Und das Wichtigste: Wir begleiten unsere Mitglieder eng und helfen ihnen, das System optimal zu nutzen“, ergänzt er.

Einfache Erfassung, klare Abrechnung

Für die überbetriebliche Abrechnung brauchen Betriebe vor allem einen klaren und verlässlichen Ablauf. Genau hier unterstützt das Modul „Lohnarbeiten“ von MeinAcker. Aufträge lassen sich direkt am Smartphone erfassen – schnell, intuitiv und ohne Zettelwirtschaft.

„Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Feldarbeit wieder richtig losgeht, ist besonders viel los. MeinAcker nimmt uns da viel Arbeit ab. Ich erfasse die Aufträge direkt vor Ort und muss abends nichts mehr nachtragen. Der Maschinenring sieht alles sofort, kann Rückfragen klären und die Abrechnung schnell erledigen. Das spart Zeit, Nerven – und macht die Zusammenarbeit deutlich einfacher“, berichtet Hannes Rothe, der mit seinem Bruder Simon ein Lohnunternehmen im Ringgebiet des MR Ansbach führt.

„Bei uns läuft das System richtig gut“, ergänzt Johannes Krieger vom Maschinenring Ansbach. „Wir unterstützen unsere Betriebe bei der Einrichtung von Lohnarbeiten, damit die Lohnunternehmer gut betreut sind und alles reibungslos funktioniert.“

Statt Papier nutzt der Prozess durchgängig digitale Daten: Leistungen werden direkt aus der Anwendung an den Maschinenring übermittelt – schnell, sicher und fehlerfrei. Alle Informationen sind jederzeit vollständig verfügbar.

Vater, Mutter und Kind stehen in einer Maschinenhalle.
Vater, Mutter und Kind stehen in einer Maschinenhalle.

Sandra Herding setzt auf MeinAcker. Foto: Privat

Düngeberatung mit der MeinAcker-Schlagkartei

„Die Schlagkartei von MeinAcker bietet für die Düngeberatung des Maschinenrings Ansbach eine ideale fachliche und digitale Grundlage. Sie bündelt alle relevanten Schlag , Kultur und Bewirtschaftungsdaten zentral an einem Ort und schafft damit Transparenz – sowohl für die Betriebe als auch für die Beratung“, erklärt Leidenberger.

Durch die strukturierte Erfassung von Anbau, Erträgen und Düngemaßnahmen entsteht eine belastbare Datengrundlage, auf der fundierte Düngeempfehlungen aufbauen können. Ein besonderer Vorteil liegt in der Praxisnähe des Systems. „Die Schlagkartei ist einfach aufgebaut, leicht zu bedienen und passt gut zur Arbeit auf dem Betrieb“, ergänzt Sandra Herding. Das erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Landwirt und Maschinenring erheblich: „Daten müssen nicht mehrfach erfasst oder in unterschiedlichen Formaten ausgetauscht werden, sondern stehen für die Beratung direkt digital zur Verfügung“, so Leidenberger.

„Mit MeinAcker können wir die Düngeberatung so anbieten, wie sie heute gebraucht wird: modern, verständlich und immer in enger Abstimmung mit unseren Mitgliedern. Die Landwirte bekommen eine klare Struktur für ihre Nährstoffplanung – und wir unterstützen sie dabei Schritt für Schritt“, betont Leidenberger.

„Am Ende einer Beratung lege ich alle Dokumentationsnachweise direkt in MeinAcker – Dokumente ab. Das hat sich im Alltag absolut bewährt: Unsere Landwirte haben alle Unterlagen sofort griffbereit. Sie finden ihre Auswertungen ohne langes Suchen genau dort, wo sie sie brauchen“, ergänzt er.

Zwei Männer stehen auf einem Feld.
Zwei Männer stehen auf einem Feld.

„Gerade jetzt im Frühjahr, wenn die Feldarbeit wieder richtig losgeht, ist besonders viel los. MeinAcker nimmt uns da viel Arbeit ab", sagt Hannes Rothe. Foto: privat

Beratung vor Ort: Der entscheidende Faktor

Digitalisierung funktioniert dann am besten, wenn jemand zur Seite steht, der sowohl Technik als auch Landwirtschaft versteht. Genau diese Rolle übernimmt der Maschinenring Ansbach. Er schult Anwender, richtet Betriebe ein, beantwortet täglich Fragen und bleibt persönlicher Ansprechpartner – egal, ob es um technische Themen oder fachrechtliche Anforderungen geht.

„Nichts geht über direkte Ansprechpartner vor Ort. In der Ansbacher Geschäftsstelle bekommt man immer schnell und kompetent Hilfe“, bestätigt Sandra Herding. Die Kombination aus digitaler Plattform und regionaler Beratung schafft ein Gesamtpaket, das in dieser Form einzigartig ist.

Das Ergebnis: Ganzheitliche Betreuung, die wirklich ankommt. Am Ende entsteht ein reibungsloser, effizienter Prozess, der sowohl Lohnunternehmern als auch landwirtschaftlichen Betrieben echte Sicherheit und Entlastung bringt – und zeigt, wie digitale Unterstützung und regionale Nähe perfekt zusammenspielen.

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