Die Elektromobilität nimmt weiter Fahrt auf – und mit der neuen staatlichen Förderprämie steigt der Anreiz für den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug spürbar. Viele Landwirte und Betriebe fragen sich jedoch: Rechnet sich ein E-Auto wirklich? In vielen Fällen lautet die Antwort: Ja – vor allem dann, wenn eigener Solarstrom vom Dach genutzt wird.


Ein entscheidender Faktor bei der Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen ist der Ladestrompreis. Während das Laden zu Hause oder am Hof günstig sein kann, sind die Kosten an öffentlichen DC-Schnellladesäulen oft deutlich höher. Wer hauptsächlich auf diese Infrastruktur angewiesen ist, kann das eigentliche Sparpotenzial eines E-Autos kaum ausschöpfen. Genau das sorgt für Unsicherheit bei vielen Interessierten. Laut Umfrage geben rund ein Viertel der Befragten (24,4 Prozent) an, dass zu hohe Strompreise gegen die Anschaffung eines Elektroautos sprechen.* Und tatsächlich: Hohe Ladepreise wirken den Klimazielen im Verkehrssektor entgegen und schrecken potenzielle Nutzer ab. Elektromobilität muss sich täglich rechnen.
Aus Sicht des ZVEI braucht es hier politischen Nachbesserungsbedarf: Stromsteuern senken, Abgaben reduzieren und für klare Preisstrukturen sorgen. Genau diese Maßnahmen würden E-Mobilität langfristig attraktiver machen und den Umstieg erleichtern.
Die gute Nachricht: Mit der neuen staatlichen Förderprämie kann sich die Ausgangslage verbessern. Sie erhöht nicht nur den finanziellen Anreiz für den Kauf eines Elektrofahrzeuges, sondern stärkt damit zugleich die Wirtschaftlichkeit über die gesamte Lebensdauer hinweg.
Großer Vorteil für Landwirte: Eigenen PV-Strom laden – und doppelt sparen
- Besonders auf landwirtschaftlichen Betrieben gilt: Wer eine eigene PV-Anlage hat, profitiert mehrfach: Strom vom eigenen Dach ist deutlich günstiger als Netzstrom.
- Die Wertschöpfung bleibt vollständig am Hof.
- Überschüsse können direkt ins Fahrzeug fließen – ohne Umwege, ohne Zusatzkosten.
- In Kombination mit Fördermodellen wie der THG-Prämie für E-Fahrzeuge oder öffentliche Ladesäulen (sofern vorhanden) entsteht ein zusätzlicher jährlicher Einnahmeeffekt.
Damit wird das E-Auto nicht nur emissionsfrei, sondern auch wirtschaftlich unschlagbar.
E-Mobilität lohnt sich besonders in Verbindung mit einer eigenen PV-Anlage. Die neue Förderprämie bringt frischen Schwung in den Markt. Wer seine Ladeinfrastruktur am Hof selbst betreiben kann, profitiert gleich mehrfach: geringere Betriebskosten, bessere Klimabilanz und zusätzliche Einnahmequellen. Für viele landwirtschaftliche Betriebe kann es jetzt ein guter Zeitpunkt sein, den Schritt in die Elektromobilität zu gehen. Der Maschinenring bietet verschiedene Energieprodukte und Mobilitätslösungen, um seine Mitglieder im Bereich E-Mobilität zu unterstützen.


Doch welche Alternativen gibt es zu den bereits bestehenden? Dein Maschinenring unterstützt dich beratend. Wo kannst du bei dir umstellen und welche Vorteile hast du davon?