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Magazin Ausgabe 03/2023
03/2023
24. Juli 202324.07.23
Wissen gegen die Klimakrise
Bundesverband der Maschinenringe e.V

Immer mehr Landwirte uchen nach neuen Wegen, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.

Deutschland ist ein wasserreiches Land. Dennoch wird Wasser in vielen Regionen zur Mangelware. Die Folgen für die Landwirtschaft werden immer deutlicher. Wie gehen die Landwirte mit den klimatischen Veränderungen um?

Es ist Mitte Mai, als Jacques Köpke damit beginnen muss, die ersten Flächen zu beregnen. „Trockenheit sind wir hier gewohnt“ sagt der 25-jährige Landwirt, „dass es so früh so trocken ist, das ist neu.“ Der Betrieb der Familie Köpke liegt bei Havelberg, Sachsen-Anhalt. Das Bundesland ist besonders niederschlagsarm. Dennoch wurden 2019 hier nur 3,1 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche bewässert. Bei den Köpkes sind es mittlerweile über 50 Prozent. „Seit fünf Jahren müssen wir die Zuckerrübe bei uns bewässern, die hätte sonst keine Chance“ heißt es von Jacques Köpke realistisch. Auf den leichten, sandigen Böden hätte der Betrieb sonst Totalausfälle gehabt.

Als Jacques und sein Vater Jens Köpke im Jahr 2018 damit begonnen hatten ein neues Wasserrecht für die Beregnung zu erlangen, rollte eine Hitzewelle über ganz Europa. Am Ende dieses Jahres sollten in der Region keine 300 Liter auf den Quadratmeter Regen gefallen sein. Bis zur Genehmigung des neuen Wasserrechts sollte es jedoch noch bis 2021 dauern. Zusätzlich zu dem 2008 gebohrten Tiefbrunnen durften die Köpkes vier weitere bohren. Seitdem werden 250 Hektar mit Kreisberegnungsanlagen abgedeckt. Weitere sieben mobile Beregnungsmaschinen stehen für Kartoffeln, Rüben und Mais bereit.

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