Der Jahresmarktwert 2025 bringt Klarheit für PV‑Betreiber. Erfahre jetzt, was du für deinen Solarstrom bekommst – und wie du dich für 2026 aufstellst.
Der Januar bringt für Betreiber von Photovoltaikanlagen jedes Jahr eine entscheidende Kennzahl mit sich: den Jahresmarktwert Solar. Auch für 2025 ist dieser Wert wieder veröffentlicht worden – und er ist besonders relevant für alle, deren PV‑Anlage bereits aus der EEG‑Förderung gefallen ist. Doch was steckt eigentlich dahinter – und was bedeutet das konkret für deinen Ertrag?
Der Jahresmarktwert Solar beschreibt den mengengewichteten durchschnittlichen Börsenpreis, zu dem Solarstrom im vergangenen Jahr an der Strombörse gehandelt wurde. Er ist damit auch ein zentraler Referenzwert für die Vergütung von Strom aus ausgeförderten PV‑Anlagen bis 100 kW Leistung. Für das Jahr 2025 liegt dieser Marktwert bei 4,508 ct/kWh. Betreiber solcher Anlagen erhalten diesen Wert abzüglich der Vermarktungskosten, die vom jeweiligen Netzbetreiber einbehalten werden. Grundlage hierfür ist die offizielle Marktwertübersicht.
Deutlich gesunken gegenüber 2024
Je nachdem, ob ein intelligenter Stromzähler vorhanden ist, reduzieren sich die Vermarktungskosten des Netzbetreibers um die Hälfte. Für 2025 lag der Abzugsbetrag der Netzbetreiber bei 0,715 ct/kWh.
Im Vergleich: 2024 lagen die Vermarktungskosten noch bei 1,808 ct/kWh. Das bedeutet eine Reduzierung um 1,093 ct/kWh.
Somit beträgt der Vergütungssatz für ausgeförderte PV-Anlagen im Jahr 2025 3,793 ct/kWh oder mit intelligentem Stromzähler 4,1505 ct/kWh - ein klarer Vorteil für Anlagenbetreiber mit intelligentem Stromzähler.
Unterm Strich ergeben sich für ausgeförderte PV‑Anlagen 2025 folgende Vergütungssätze:
- 3,793 ct/kWh ohne intelligenten Stromzähler
- 4,1505 ct/kWh mit intelligentem Stromzähler
Gerade in Zeiten schwankender Strompreise zeigt sich hier, wie wichtig technische Ausstattung und strategische Entscheidungen für den Weiterbetrieb sind.
Wie sich der Börsenpreis für Solarstrom im Jahr 2026 entwickeln wird, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Zu den entscheidenden Einflussfaktoren zählen unter anderem:
- der weitere Zubau von PV‑ und Windkraftanlagen
- der Ausbau von Batteriespeichern
- die Entwicklung der Stunden mit negativen Strompreisen
Gerade letzteres wird maßgeblich beeinflussen, wie attraktiv die Anschlussvergütung künftig ausfällt.
Die gute Nachricht: Es gibt mehr als nur eine Option für den Weiterbetrieb ausgeförderter PV‑Anlagen – und viele davon machen dich unabhängiger von der Börsenpreisentwicklung. Welche Möglichkeiten es gibt und welche Lösung am besten zu deinem Betrieb passt, haben wir übersichtlich für dich aufbereitet.
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