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4. Juli 202404.07.24

Lohnt sich eine PV-Anlage?

Maschinenringe Deutschland GmbH

Landwirte sind Pioniere der Energiewender. Bereits vor über 20 Jahren waren sie es, die die ersten Photovoltaik-Module auf ihren Dächern installierten. Doch wie sieht es heute mit der Rentabilität einer neuen Anlage aus?

Bild: Alexander Waas

Die Experten von Land Energie halten eine neue Anlage nach wie vor für interessant. Unter anderem ist ein hoher Eigenverbrauch des erzeugten Stroms auf dem Betrieb der Schlüssel, um trotz Investitionskosten Geld zu sparen. Kann wenig bis gar kein Strom selbst verbraucht werden, sollte die Anlage konservativ gerechnet und kalkuliert werden. Wir geben dir einen ersten Überblick über die aktuellen Vergütungshöhen bei Dachanlagen.

Die Höhe des Vergütungssatz deiner PV-Anlage berechnet sich nach der Leistung deiner Anlage, ob Strom selbst genutzt wird und nach dem Datum der Inbetriebnahme. Dabei werden die ersten 10 kWp einer Anlage werden höher vergütet als die nächsten 30 kWp; und diese wiederum höher als die dritte Leistungsklasse. Schau dir dazu die untenstehenden Rechenbeispiele an, dann wird es vermutlich etwas klarer.

Feste Einspeisevergütung bei Überschuss­einspeisung*

Inbetriebnahme
Bis 10 kWp
Bis 40 kWp
Bis 750 kWp

Ab 01.02.2024

8,11 ct pro kWh

7,03 ct pro kWh

7,24 ct pro kWh

Ab 01.08.2024

8,03 ct pro kWh

6,95 ct pro kWh

7,16 ct pro kWh

Ab 01.02.2025

7,94 ct pro kWh

6,88 ct pro kWh

7,09 ct pro kWh

mobil bitte nach rechts schieben ->

Daraus ergibt sich für eine 70 kWp Anlage folgender Vergütungssatz für eine Überschusseinspeisung mit Inbetriebnahme ab 01.02.2025:

Feste Einspeisevergütung bei Volleinspeisung*

Inbetriebnahme
Bis 10 kWp
Bis 40 kWp
Bis 750 kWp

Ab 01.02.2024

12,86 ct pro kWh

10,79 ct pro kWh

12,29 ct pro kWh

Ab 01.08.2024

12,73 ct pro kWh

10,67 ct pro kWh

12,16 ct pro kWh

Ab 01.02.2025

12,60 ct pro kWh

10,57 ct pro kWh

12,04 ct pro kWh

mobil bitte nach rechts schieben ->

Daraus ergibt sich für eine 70 kWp Anlage folgender Vergütungssatz für eine Überschusseinspeisung mit Inbetriebnahme ab 01.02.2025:

*Die erhöhte Förderung wird erst dann rechtlich wirksam, wenn sie beihilferechtlich von der Europäischen Kommission genehmigt wurde. Die Gespräche dazu dauern noch an.

Ob Anlagen, die nach Inkrafttreten aber vor der beihilferechtlichen Genehmigung in Betrieb genommen werden, ebenfalls von den erhöhten Fördersätzen profitieren, hängt von der beihilferechtlichen Genehmigung der Europäischen Kommission ab.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Wissenswertes zu Änderungen durch das Solarpaket:

  • Der anzulegende Wert für Anlagen größer als 40 kWp wurde erhöht (§ 48 Abs. 2 Nr. 3), ist bereits in den obenstehenden Tabellen berücksichtigt
  • Anlagen größer 750 kWp müssen ins Ausschreibungsverfahren, nicht wie davor Anlagen größer 1000 kWp

Bei Vergütung nach Marktprämienmodell ab 100 kWp (Direktvermarktung) erhöhen sich die Vergütungssätze aus Tabellen eins und zwei je nach Überschusseinspeisung/Volleinspeisung jeweils um 0,4ct.

Weitere Fragen zu den Vergütungssätzen? Du kannst dich hier selbst informieren, wir empfehlen jedoch die Absprache mit deinem Anlagenbauer oder Netzbetreiber.

Du planst eine Direktvermarktungsanlage größer 100 kWp zu bauen?

Dein Weg zur Photovoltaikanlage:

Bislang hat Sonnenstrom für dich persönlich und deinen Betrieb noch keine Rolle gespielt, doch jetzt siehst du für dich die Zeit gekommen und willst du dich mit dem Thema auseinandersetzen? Wir zeigen dir die wichtigsten Schritte hin zur Inbetriebnahme deiner zukünftigen PV-Anlage.

  1. Hole dir ein Angebot ein. Oft ist ein Vororttermin nötig, damit sich der Installateur vor Ort einen Überblick über die Gegebenheiten machen kann und die Planung darauf ausrichten kann. Auch die Erstellung eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist empfehlenswert, gerade wenn ein Teil der Anlage fremdfinanziert werden soll.
  2. Setzte dich unbedingt mit deiner Bank in Verbindung und kläre die Finanzierung.
  3. Wenn du dich für einen Anlagenbauer entschieden hast, stellt dieser beim Netzbetreiber eine Anfrage, ob das Vorhaben wie geplant realisiert werden darf und ob das Messkonzept umsetzbar ist.
  4. Nach der Zusage durch den Netzbetreiber kommt es zur Fertigstellung der Anlagenplanung. Jetzt wird auch ein Montagetermin vereinbart und die Anlage wird installiert.
  5. Danach folgt die Abnahme und Inbetriebnahme durch den Netzbetreiber. Dieser setzt den neuen Stromzähler oder schließt die Anlage an einen bestehenden Zähler an.
  6. Übrigens: Photovoltaikanlagen müssen auch steuerrechtlich betrachtet werden. Sprich hier mit deinem Steuerberater. Die Anmeldung der Anlage muss beim Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister erfolgen. Bitte frage deinen Anlagenbauer nach Unterstützung. Gute Firmen helfen dir hierbei gern.

Damit dein Vorhaben gelingt und profitabel wird, ist eine individuelle Planung wichtig. Gerne stehen dir die Experten von LandEnergie beratend zur Seite. Sie stellen, falls gewünscht, auch den Kontakt zu unseren Kooperationspartnern her.

Alle Produkte und Leistungen von LandEnergie rund um Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher

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Du möchtest dir ein unverbindliches Angebot zum Bau einer PV-Anlage und/oder eines Speichers einholen?

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Du interessierst dich konkret für Agri- oder Freiflächenanlagen, dann findest du hier alle wichtigen Infos

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Du hast bereits seit über 20 Jahren eine PV-Anlage in Betrieb, die jetzt aus der staatlichen Förderung fällt?

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