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Partnerbeitrag
14. Juli 202614.07.26

Roggenanbau zwischen Ertragssicherheit und Flexibilität

Maschinenringe Deutschland GmbH
weniger als eine Minute Lesezeit

Der Roggenanbau steht vor verschiedenen Herausforderungen. Trockenperioden, wechselhafte Witterung und steigende Anforderungen an Qualität und Vermarktung erhöhen den Druck auf viele Betriebe. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Sorten, die auch unter schwierigen Bedingungen stabile Erträge liefern und sich flexibel in unterschiedliche Anbausysteme integrieren lassen.

Stabilität gewinnt an Bedeutung

Während früher vor allem Spitzenerträge im Fokus standen, rückt heute die Ertragssicherheit stärker in den Vordergrund. Viele Landwirte suchen nach Sorten, die auf unterschiedlichen Standorten zuverlässig funktionieren und auch bei herausfordernden Umweltbedingungen stabile Leistungen zeigen. Neben dem Ertrag spielen dabei Faktoren wie Pflanzengesundheit, Standfestigkeit und Vermarktungsqualität eine immer wichtigere Rolle.

Breite genetische Basis als Grundlage

Ein wirkungsvoller Ansatz, um diese Anforderungen zu erfüllen, ist die Züchtung auf eine möglichst breite genetische Basis, ein erfolgreicher Weg, den die MultiTec-Züchtungsstrategie geht. Ziel ist es, Ertrag, Gesundheit, Qualität und agronomische Eigenschaften in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Hybridroggensorten wie SU KARLSSON wurden genau mit diesem Anspruch entwickelt und sind somit für unterschiedliche Roggenanbaugebiete geeignet.

Mehrjährige Leistung zählt

In den Versuchen überzeugt SU KARLSSON durch eine hohe und zugleich stabile Ertragsleistung über mehrere Jahre hinweg. Hinzu kommt eine ausgewogene Blattgesundheit mit besonderen Stärken gegenüber Braunrost. Gesunde Bestände bilden die Grundlage für eine sichere Ertragsbildung und können den Aufwand für die Bestandesführung reduzieren.

Qualität bleibt ein wichtiger Vermarktungsfaktor

Neben dem Ertrag spielt die Qualität bei der Vermarktung eine entscheidende Rolle. Hier punktet SU KARLSSON mit einer hohen Fallzahlstabilität sowie einem hohen Hektolitergewicht. Ergänzt wird das Profil durch eine gute Einstufung gegenüber Mutterkorn in den offiziellen Prüfungen

Flexibel im Anbau

Agronomisch zeichnet sich die Sorte durch eine mittlere Pflanzenlänge und eine gute Standfestigkeit aus. Die hohe Vitalität unterstützt eine zügige Jugendentwicklung. Dank eines breiten Saatzeitfensters von Mitte September bis Ende Oktober lässt sich der Anbau flexibel in betriebliche Abläufe einpassen. Zusätzliche Möglichkeiten ergeben sich durch die Eignung zur Doppelnutzung. Darüber hinaus ist SU KARLSSON auch als Ökosaatgut verfügbar und damit sowohl für konventionell als auch ökologisch wirtschaftende Betriebe interessant.

Fazit

Die Anforderungen an den Roggenanbau werden komplexer. Umso wichtiger sind Sorten, die Ertrag, Qualität und Anpassungsfähigkeit miteinander verbinden. SU KARLSSON zeigt, dass eine breite genetische Basis und ausgewogene Eigenschaften dazu beitragen können, Ertragssicherheit und Flexibilität im modernen Roggenanbau zu stärken.

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